So., 19.05.2019

Viel zu tun für Storchenpaare im Elsebruch und in Ahle – derzeit gute Bedingungen für den Nachwuchs Sechs Küken wollen gefüttert werden

Das Storchenmännchen im Elsebruch muss sich mit seiner Partnerin ebenfalls um drei Jungvögel kümmern. Zum siebten Mal hat der Vogel seinen angestammten Horst besetzt.

Das Storchenmännchen im Elsebruch muss sich mit seiner Partnerin ebenfalls um drei Jungvögel kümmern. Zum siebten Mal hat der Vogel seinen angestammten Horst besetzt. Foto: Peter Schubert

Bünde (WB). Nachwuchs in den Bünder Storchenhorsten: Bislang sechs Küken hat Hobbyfotograf Peter Schubert bislang in Ahle und im Elsebruch gezählt. Drei kleine Vögel sind es demnach pro Brutpaar.

Laut dem Bünder, der regelmäßig mit seiner Kamera in Hunnebrock unterwegs ist, aber auch die übrigen Störche in der näheren Umgebung stets im Blick behält, sind die Jungtiere etwa drei Wochen alt. »Wahrscheinlich sind sie Anfang Mai geschlüpft. Seit Anfang April war im Elsebruch gebrütet worden.«

Küken schlüpfen im Abstand von zwei Tagen

Laut Schubert schlüpfen die Küken in der Regel im Abstand von zwei Tagen. Um überhaupt herauszufinden, wie viel Nachwuchs derzeit in den Nestern ist, habe er einige Zeit investieren müssen. »Störche sind aber immer für eine Überraschung gut. Es kann durchaus sein, dass es noch Nachzügler gibt«, sagt der Naturfreund, der vor allem den Werdegang des männlichen Tieres im Elsebruch schon seit vielen Jahren intensiv verfolgt.

Siebtes Mal im selben Nest

Wie berichtet, ist das beringte Tier in diesem Jahr Anfang März bereits zum siebten Mal an seinen angestammten Horst zurückgekehrt. Im vergangenen Jahr hatte der Storch gemeinsam mit seiner Partnerin vier Jungtiere ausgebrütet, von denen sie drei großziehen konnten.

Das Nest im Elsebruch hatte Udo Wellmann, Betreiber des gleichnamigen Pferdehofs, 2011 auf seinem Grundstück aufgestellt. Derzeit finden die Störche auf dem weitläufigen Areal in der Nähe der Else gute Bedingungen vor. »Die Tiere finden dort genug Futter und auch das Wetter ist aktuell gut. Beste Voraussetzungen also, um ihren Nachwuchs großzuziehen«, sagt Schubert.

Jungtiere bleiben zwei Monate im Nest

Laut seiner Aussage dürften die Jungtiere nach dem Schlüpfen zunächst zwei Monate im Nest bleiben. Anfang Juli, davon geht der Bünder aus, würden sie dann flügge werden. »Und dann würden sie noch bis Anfang August in Bünde bleiben, ehe sie gen Süden ziehen. Die Elterntiere bleiben noch etwas hier, bevor sie auch losziehen.«

Derzeit sei es um die Storchenpopulation im Kreis Herford recht gut bestellt, so Schubert. Sieben Brutpaare hat er gezählt. »Das sind zumindest die, von denen ich weiß.«

Wer an den Beobachtungen von Peter Schubert teilhaben möchte, kann das im Internet tun. Der Naturfreund veröffentlicht seine Fotos regelmäßig hier. Wer reckt denn da die Köpfchen in die Höhe? Drei kleine Storchen-Jungen hat Hobbyfotograf Peter Schubert im Nest in Ahle mit seiner Kamera entdecken können. Foto: Peter Schubert

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