Do., 23.05.2019

Schriftstück an die Ehrlich Brothers muss 19 Kilometer lang sein – Ergebnis im Juni Fanbrief-Weltrekord geknackt?

Auch Andreas (links) und Chris Ehrlich haben ihre Sympathie für den Weltrekordversuch ihrer Fans unlängst bekundet.

Auch Andreas (links) und Chris Ehrlich haben ihre Sympathie für den Weltrekordversuch ihrer Fans unlängst bekundet. Foto: Sören Voss

Von Daniel Salmon

Bünde (WB). Erhalten die Bünder Ehrlich Brothers von ihren Anhängern bald den längsten Fanbrief der Welt ? Auf knapp 19 Kilometer Länge müsste es das Schriftstück bringen. »Es sieht nicht schlecht aus«, sagt Eva Rühl (50), Gründerin des größten deutschen Fanclubs des Illusionisten-Duos.

Am 1. Mai ist die Frist für den Rekordversuch – er ging knapp über ein Jahr und wurde von Jenna Adolf, Jennifer Hütther, Jenny Ehlert und Yvonne Haritz initiiert – abgelaufen. Exakt 63.335 DIN A4-Seiten werden benötigt, um das gesteckte Ziel zu erreichen. Bislang hatten Verehrer der Twilight-Vampir-Saga den Rekord gehalten: etwas mehr als 18 Kilometer Papier hatten sie zusammenbekommen.

Ergebnis am 15. Juni

Und wie lang ist der Brief für Andreas und Chris Ehrlich nun? »Das verraten wir noch nicht«, sagt Rühl. Denn im Zusammenhang mit dem Mega-Brief sei ein Wettbewerb ausgelobt werden. Wer die Länge am besten schätzen kann, der gewinnt.

Ohnehin prüft das Deutsche Rekordinstitut derzeit die eingereichten Papierrollen, von denen jede aus hunderten zusammengetackerten Seiten besteht. »Man muss ja auch abwarten, ob tatsächlich alles gewertet wird«, sagt die Fanclub-Vorsitzende. Bekannt gegeben werden soll das Ergebnis dann hochoffiziell bei der Stadionshow der Ehrlich Brothers am 15. Juni in Düsseldorf.

Rückschlag im letzten Herbst

Immerhin gibt die 50-Jährige einen der letzten verkündeten Zwischenstände preis: »Anfang 2019 lagen wir bei 15 Kilometern.« Bei Auftritten der magischen Brüder in den vergangenen zwölf Monaten rührte das Projekt-Team fleißig die Werbetrommel, um die bisherige Fanbrief-Bestmarke knacken zu können. »Die Resonanz von den Leuten war echt toll. Manche Fans allein haben 4000 Blätter eingereicht. Das ist schon ein Kilometer Papier«, sagt Rühl. Sie ist beeindruckt, wie viel Mühe sich die Teilnehmer bei der Gestaltung ihrer Zettel gegeben haben. Selbstgemalte Bilder, Gedichte, Grußworte an die beiden »Ehrlichs«, die mit bürgerlichem Namen eigentlich Reinelt heißen, wurden eingeschickt.

Einen kleinen Rückschlag musste das Fanteam im vergangenen Herbst hinnehmen. »Ursprünglich durften auch sogenannte Fan-Fiction-Geschichten eingereicht werden. Deswegen gab’s Unstimmigkeiten«, sagt Eva Rühl. Denn es war zunächst unklar, ob das Rekord­institut die Geschichten auch tatsächlich für den Rekord anerkennen würde. »Außerdem haben sich einige Absender gemeldet, die dann nicht mehr wollten, dass ihre Stories in dem Fanbrief auftauchen.«

Auch die Ehrlichs sind von der Aktion angetan

Zwei Wochen lang mussten Rühl und eine Mitstreiterin die Geschichten dann aus den bereits zusammengetackerten Rollen entfernen. »Das waren gut zwei bis drei Kilometer«, sagt sie. »Danach haben wir uns dann aber noch mehr ins Zeug gelegt.«

Rühl ist überzeugt, dass der Rekordversuch die Ehrlich-Brothers-Fangemeinschaft noch enger zusammengeschweißt hat. Auch die magischen Bünder Brüder selber seien auf den Ausgang des Rekordversuchs gespannt, wie die Fanclubchefin verrät. Diese hatten auf ihrer Facebook-Seite unlängst ihre Sympathie für den Rekordversuch bekundet: »Sehr coole Aktion von unseren Fans«, schrieb das Duo.

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