Fr., 12.07.2019

Touch-Tomorrow-Truck der Hans-Riegel-Stiftung am »Freiherr« zu Gast Für MINT-Berufe begeistert

Ganz schön flott: Alexander Kasinski, Tom Tiemeyer, Tobias Kirsch und Max-Lennart Katzberg (von links) und Schulleiter Gunnar Woltering nehmen das Monorail-Modell im Touch-Tomorrow-Truck in Augenschein

Ganz schön flott: Alexander Kasinski, Tom Tiemeyer, Tobias Kirsch und Max-Lennart Katzberg (von links) und Schulleiter Gunnar Woltering nehmen das Monorail-Modell im Touch-Tomorrow-Truck in Augenschein Foto: Daniel Salmon

Von Daniel Salmon

Bünde  (WB). Das macht Lust auf mehr: Mit einer besonderen Aktion wurde den Schülern des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums technische und naturwissenschaftliche Berufsbilder nähergebracht.

Denn bis zum heutigen Freitag macht der Touch-Tomorrow-Truck der Hans-Riegel-Stiftung an der Bünder Bildungseinrichtung Station. Auf spielerische und anschauliche Weise wird den Jugendlichen dort ein Einblick in die so genannten MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) gewährt. Dabei kommt modernste Technik zum Einsatz. So lassen die Teenager per EEG-Stirnband virtuelle Kugeln durch einen Bildschirm-Parcours flitzen. Dabei beschleunigt die Gehirnaktivität der Schüler den Pixel-Ball auf dem Monitor.

In Kleingruppen erkunden die Gymnasiasten insgesamt acht Stationen mit teils zukunftsweisender Technik. Alexander Kasinski, Tom Tiemeyer, Tobias Kirsch und Max-Lennart Katzberg lassen das Modell einer Monorail-Bahn durch eine Miniaturlandschaft flitzen – und haben sichtlich Spaß dabei. Und das ist auch der Sinn und Zweck dieser besondere Form der Berufsorientierung: Durch das Erleben und Ausprobieren von Zukunftstechnologien sollen die jungen Menschen für Bildungs- und Berufswege im MINT-Bereich begeistert werden. So soll dem zunehmenden Fachkräftemangel bei Ingenieuren, Mechatronikern und Co. begegnet werden. Gefördert wird das Angebot durch die Regionaldirektion NRW der Agentur für Arbeit.

Jörn Bormann, Studien- und Berufswahlkoordinator am »Freiherr«, ist von dem interaktiven Angebot des Touch-Tomorrow-Trucks überzeugt: »Das ist ein guter und niedrigschwelliger Einstieg in den MINT-Bereich. Der Besuch des Trucks bringt wirklich was«, ist sich der Pädagoge sicher.

Konzipiert ist das Projekt vor allem für die Jahrgänge 7/8 und 11. In Bünde dürfen aber Schüler anderer Klassen in den Truck hereinschnuppern. Empfangen und betreut werden sie dabei von speziell geschulten MINT-Coaches, die sich viel Zeit für Fragen und Anliegen der Jugendlichen nehmen. Alle Ergebnisse und Infos des lehrreichen Besuchs können die Schülern dann auf einem USB-Stick mit nach Hause nehmen.

Wie Projekt-Leiter Engin Öztürk erläutert, macht der Truck in acht Bundesländern an etwa 60 Bildungseinrichtungen Station. Rund 10.000 Schüler werden so an den MINT-Bereich herangeführt: »Bei jeder Schule bleiben wir für etwa eine Woche vor Ort«, sagt Öztürk. »In Ostwestfalen-Lippe ist der Truck lediglich im Kreis Herford zu Gast«, informiert Janine Billerbeck, Pressesprecherin der Herforder Agentur für Arbeit. Während das Projekt in der vergangenen Woche an der Herforder Friedenstal-Gesamtschule gastierte, steht er nun noch bis zum heutigen Freitag in Ennigloh.

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