Mo., 22.07.2019

Manfred Montua und Jonathan Mattern bei 4. ADAC-Wittekind-Klassik-Tour vorne Vorjahressieger gewinnen erneut

Mit ihrer BMW Isetta sicherten sich Birgit Brockmann und Wolfgang Schäfer den zweiten Platz bei der Tour.

Mit ihrer BMW Isetta sicherten sich Birgit Brockmann und Wolfgang Schäfer den zweiten Platz bei der Tour. Foto: Raphael Steffen

Von Carolin Bittner

Bünde/Rödinghausen (WB). Wie schon im Vorjahr haben sich Manfred Montua und Jonathan Mattern bei der vierten Auflage der ADAC-Wittekind-Klassik-Tour des AC Dünne am vergangenen Sonntag den Sieg gesichert. In ihrem Jaguar E V12 (Baujahr 1974) rauschten sie mit nur drei Strafpunkten durchs Ziel.

Über den zweiten Platz konnten sich Birgit Brockmann und Wolfgang Schäfer in einer BMW Isetta mit vier Strafpunkten freuen. Dicht gefolgt von Ursula Montua und Petra Wiegers-Mattern (5,2 Strafpunkte). Geehrt wurde nicht nur das Trio auf dem Siegertreppchen, sondern auch die ersten 25 Plätze in der Wertung: Alle erhielten Pokale. Weitere Teilnehmer konnten sich über Gutscheine lokaler Unternehmen freuen.

Sonderpreis für authentische Kleidung

Eine besondere Bewertung gab es zudem für die Fahrer der Oldtimer. Die Teilnehmer, die in authentischer Kleidung passend zum Baujahr ihres Fahrzeuges kamen, erhielten einen Sonderpreis. Vier Paare durften sich daher über jeweils eine Flasche Sekt freuen.

Die Veranstaltung, die bereits in der vierten Wiederholung stattgefunden hat, verlief nach Angaben von Hans-Peter Oestreich, Vorsitzender des ausrichtenden Automobilclubs Dünne, reibungslos: »Alle 83 Young- und Oldtimer haben ohne Panne das Ziel erreicht.« Auch die Sonderprüfungen seien sehr gut angekommen. »Besonders an den Prüfungsorten wie der Burg Vlotho waren die Zuschauerzahlen hoch. Da hat natürlich auch das super Wetter mitgeholfen«, zieht der Vereinschef ein positives Fazit der Ausfahrt.

Kleine Staus

Trotz kleinerer Staus, die der niedrigen Geschwindigkeit und den Besucherzahlen geschuldet waren, gab es keine dem AC Dünne bekannten Beschwerden durch Anwohner.

Die Zielflagge wurde für die ersten Autos am frühen Nachmittag am Feuerwehrmuseum in Kirchlengern-Häver geschwenkt. Zu ihrer rund 120 Kilometer langen Rundreise durch die Region waren die Wagen vom Rödinghauser Häckerstadion aus ab 10.01 Uhr im Minutentakt aufgebrochen. Besonders wichtig war den Veranstaltern das »entschleunigte Fahren«.

Erkunden der Region im Vordergrund

Nicht die Geschwindigkeit der Fahrzeuge sollte am Sonntag im Fokus stehen, sondern der Genuss der Landschaft und das Erkunden der schönen Region, erklärten die Clubverantwortlichen vor dem Start. So war vom Verein eine durchschnittliche Geschwindigkeit von gerade einmal 25 Stundenkilometern vorgesehen.

Die Planung für die fünfte Wiederholung im kommenden Jahr wird bereits in zwei Wochen starten.

Dann treffen sich die 30 Mitglieder des AC Dünne, um ein Resümee aus der Veranstaltung zu ziehen und Verbesserungen vorzuschlagen: »Denn nach der Rallye, ist vor der Rallye«, so Oestreich.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6798194?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198393%2F2514621%2F