Do., 12.09.2019

Bünder und sein Kumpel sind bei Charity-Rallye quer durch Europa dabei Mit dem VW-Oldie über die Alpen

Die European 5000 führt durch mehrere Klimazonen. In den Alpen gab’s reichlich Schnee.

Die European 5000 führt durch mehrere Klimazonen. In den Alpen gab’s reichlich Schnee. Foto: Sven Schüngel

Von Daniel Salmon

Bünde/Monaco (WB). Zwei Männer, ein alter VW Scirocco, 5000 Kilometer Piste: Der Bünder Sven Schüngel und sein Kumpel Sven Jörgenshaus sind als Team »Die schrecklichen Svens« bei der Charity-Rallye »European 5000« dabei. Am Wochenende fiel der Startschuss in München.

Das WESTFALEN-BLATT berichtet vom abenteuerlichen Trip der beiden »Svens« für den guten Zweck quer durch Europa, bei dem sich die Teilnehmer nur anhand von Straßenkarten orientieren dürfen und Schnellstraßen meiden müssen. Zudem gilt es, kniffelige Aufgaben zu lösen, um beim Zieleinlauf am 19. September in Amsterdam ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Mittlerweile ist das Duo schon weit gekommen. Über die Alpen ging’s durch Österreich, die Schweiz und Italien nach Frankreich. Allerdings gab’s auch schon den ersten kleinen Zwischenfall.

Schon bei zwei Rallyes am Start

Es das ist das dritte Mal, das Schüngel mit seinem VW-Oldtimer (Baujahr 1989) an einer solchen Rallye teilnimmt. Somit verfügt der 41-Jährige schon über reichlich Pisten-Erfahrung. »Im Moment sind wir unter den Teams im vorderen Feld«, berichtet Schüngel, den vor allem die Alpenüberquerung beeindruckt hat: »Ich habe eigentlich keine Höhenangst, aber da guckst du von den schmalen Passstraßen runter in die Täler und bekommst schon ein komisches Gefühl.« Im Vergleich zu seinen vorherigen Touren ums Baltikum (2017) und quer über die britische Insel (2018) sei der Roadtrip durch Europa landschaftlich noch reizvoller. »Hier hat man innerhalb von wenigen Stunden komplette Klimazonenwechsel: Erst fährt man über’s verschneite Gebirge, wenig später sitzt man bei 20 Grad in einer Eisdiele im Tal.«

Spenden für »Sea Shepherd«

Bereits Montag war das Duo in Frankreich angekommen, musste dort zunächst auf 2000 Höhenmetern eine Tour-de-France-Szene nachstellen. Lief das Auto bis dahin rund, folgte kurz darauf der erste Zwischenfall: Auf den Col de la Bonette war plötzlich das Kupplungsseil hinüber. »Gut, dass wir Ersatz im Kofferraum hatten. Ein anderes Team hat uns beim Einbau geholfen«, so Schüngel, der mit seinem Kumpel mittlerweile auch Monaco (»Da hat’s ziemlich geregnet«) hinter sich gelassen hat.

Übrigens: Bislang haben die »Svens« auf ihrem Spendenkonto auf der Internet-Plattform betterplace.org rund 630 Euro gesammelt, die sie der Meeresschutzorganisation »Sea Shepherd« übergeben wollen.

Hier geht’s zur Spendenseite der »Schrecklichen Svens« .

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