Millionenschwere Sanierungsarbeiten starten ab dem 20. April
Brunnenallee lange gesperrt

Bünde (WB/sal). Die Bünder Brunnenallee wird ab dem 20. April gesperrt. Denn dann starten umfangreiche Sanierungsarbeiten. Der Betrieb am Lukas-Krankenhaus soll durch die Maßnahme nicht beeinträchtigt werden. Die Arbeiten sollen im kommenden Frühjahr – spätestens im Frühsommer – abgeschlossen sein.

Mittwoch, 15.04.2020, 09:02 Uhr aktualisiert: 15.04.2020, 10:10 Uhr
Die Arbeiten an der viel befahrenen Bünder Brunnenallee sollen am 20. April starten. Die Straße wird dann monatelang nur abschnittsweise passierbar sein. Die Baumaßnahmen sollen im Frühjahr oder im Frühsommer 2021 abgeschlossen sein. Foto: Daniel Salmon
Die Arbeiten an der viel befahrenen Bünder Brunnenallee sollen am 20. April starten. Die Straße wird dann monatelang nur abschnittsweise passierbar sein. Die Baumaßnahmen sollen im Frühjahr oder im Frühsommer 2021 abgeschlossen sein. Foto: Daniel Salmon

Die Sanierung einer der wichtigsten Bünder Verkehrsadern umfasst Kanalarbeiten, die Anlage von vier Querungshilfen und Straßenbauarbeiten. Die Kommunalbetriebe (KBB), die Energie- und Wasserversorgung (EWB) und die Stadt Bünde stehen dazu in enger Abstimmung untereinander.

Die sanierungsbedürftige Brunnenallee wird während der Baumaßnahme in vier Abschnitte unterteilt: Der erste Abschnitt reicht von der Südlenger Straße bis zur Hindenburgstraße, der zweite geht bis zur Moltkestraße, der dritte bis zur Feldstraße und der finale Abschnitt reicht dann von der Feldstraße bis zum Kapellenweg.

Vier barrierefreie Querungshilfen

Gestartet wird mit der Erneuerung der Wasserversorgungsleitungen. Dabei werden im Bereich von der Kronprinzstraße bis zum Kapellenweg fast 790 Meter an Leitungen ausgetauscht. Außerdem werden 44 Wasserhausanschlüsse erneuert oder umgeschlossen. Diese Arbeiten sollen bis Ende Januar 2021 abgeschlossen sein. Die EWB rechnet mit Kosten für das Projekt in Höhe von etwa 210.000 Euro.

Parallel dazu beginnen die Kommunalbetriebe mit der geschlossenen Kanalsanierung. Sie wird abschnittsübergreifend durchgeführt. „Dabei entstehen keine zusätzlichen Behinderungen für den Anliegerverkehr“, so Stadtsprecherin Doris Greiner-Rietz. Erst wenn der erste Bagger der für die offene Kanalsanierung zuständigen Firma anrollt, entstünden punktuelle Einschränkungen für die Anlieger. Insgesamt werden 180 Meter Hauptkanal ausgetauscht und 550 Meter Hausanschlüsse erneuert. Die Sanierung im geschlossenen Verfahren umfasst 330 Meter Hausanschluss- und 50 Meter Hauptkanalsanierung. Zusätzlich wird ein Roboter punktuell Reparaturen durchführen. Die Kosten für die gesamte Kanalsanierung, die Erstellung 36 multifunktionaler Pflanzbeete und von vier barrierefreien Fußgängerüberwegen (in Höhe der Moltkestraße, der Feldstraße, der Kronprinzstraße und der Holtkampstraße) belaufen sich auf voraussichtlich 1.780.000 Euro.

1100 Meter neue Fahrbahndecke

Anfang kommenden Jahres starten dann die eigentlichen Straßenbaumaßnahmen. Auf einer Länge von 1100 Metern wird die Fahrbahndecke erneuert. Ganz zum Schluss kommen die Fahrbahnmarkierer und bringen Farbe und Piktogramme auf die Fahrbahn auf. „Zu den Kosten hierfür können noch keine Angaben gemacht werden, da die Ausschreibungen noch nicht erfolgt sind“, so Stadtsprecherin Greiner-Rietz.

Wegen der Vollsperrung ab der kommenden Woche wird die Brunnenallee nur abschnittsweise befahrbar sein. Eine Umleitung wird über die Mindener Straße und die Südlenger Straße ausgeschildert. „Die Anlieger wurden vorab über die aktuellen Maßnahmen informiert. Während der Bauphase steht diesen auch ein direkter Ansprechpartner der jeweils ausführenden Firma bei Fragen und Problemen zur Verfügung“, erklärt die Stadtsprecherin. Zudem werde der Betrieb des Lukas-Krankenhaus Bünde aufrechterhalten und durch die Baumaßnahme nicht beeinträchtigt, kündigt sie an.

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