Sa., 23.05.2020

Bünder SPD wählt 58-Jährige einstimmig zur Bürgermeisterkandidatin 100 Prozent für Susanne Rutenkröger

SPD-Bürgermeisterkandidatin Susanne Rutenkröger (links) zeigt sich mit den Kreistagskandidaten (von links) Stefan Struckmeier, Maik Vietinghoff, Doris Cloër und Karsten Dogar.

SPD-Bürgermeisterkandidatin Susanne Rutenkröger (links) zeigt sich mit den Kreistagskandidaten (von links) Stefan Struckmeier, Maik Vietinghoff, Doris Cloër und Karsten Dogar. Foto: Sonja Töbing

Von Sonja Töbing

Bünde (WB).„Die Herausforderungen sind groß, meine Motivation ist es auch.“ Susanne Rutenkröger hat gerade erst ein paar Freudentränen angesichts ihrer einstimmigen Wahl zur SPD-Bürgermeisterkandidatin für Bünde verdrückt, als sie schon klare Ziele für die kommenden Wahlkampf-Monate formuliert: Bezahlbares Wohnen, Stadtgestaltung, Wirtschaft und Familie stehen im Fokus der 58-Jährigen, die das Wort Wahlkampf übrigens so gar nicht mag. „Am Ende gibt jeder Wähler seine Stimme ab – und nur das entscheidet über Sieg oder Niederlage.“

Bei der Stadtwahlkreiskonferenz am Mittwochabend in der Gaststätte Erdbrügger erhielt Susanne Rutenkröger trotzdem das passende „Werkzeug“ für den Wahlkampf überreicht: knallrote Boxhandschuhe mit SPD-Schriftzug darauf. „Seitdem ich euch alle im November vergangenen Jahres von meinen Plänen für die Kandidatur berichtet habe, ist viel passiert. Die Corona-Krise hat in Bünde alles verändert“, betonte die gelernte Bankkauffrau. Ihrer Meinung nach stehe der Kreis Herford hinsichtlich der Infizierten-Zahlen und des Krisenmanagements sehr gut dar: „Und das ist in erster Linie der Verdienst unseres Landrates Jürgen Müller.“ Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie seien derzeit noch nicht absehbar. „Viele Menschen leiden unter Existenzängsten, Schulen und Kitas stehen unter einem enormen Druck“, sagte Susanne Rutenkröger. Ein kulturelles und gesellschaftliches Leben finde derzeit nicht statt. „Ich möchte Bünde durch diese Krise führen. Das Wahlprogramm muss man jetzt durch eine andere Brille sehen.“

SPD will sich nicht ausruhen

Trotzdem seien die Eckpfeiler ihres Programms geblieben: „Ich möchte mich für bezahlbares Wohnen, eine lebendige Innenstadt, Fördermöglichkeiten für die Wirtschaft und die Digitalisierung der Schulen stark machen.“ Man müsse mit den Menschen, die es angehe, sprechen.

Christian Rüter, stellvertretender Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes Bünde, schwor die anwesenden Sozialdemokraten auf die kommenden Wochen vor der Kommunalwahl am 13. September ein: „Die SPD hat ein gutes Standing vor Ort, aber darauf werden wir uns nicht ausruhen!“

Bei der Aufstellung der Direkt- und Reservekandidaten für den Bünder Stadtrat sei darauf geachtet worden, alle Bünder Ortsteile zu repräsentieren. „Wir sind hier in Bünde die einzige Partei, die noch Ortsvereine hat“, betonte Rüter. Besonders der Ortsteil Holsen, in dem Susanne Rutenkröger als Direktkandidatin antrete, sei von großem Interesse: „Hier wollen wir so richtig abräumen.“

Die Direktkandidaten

Bei der Konferenz wurden folgende Direktkandidaten für die Kommunalwahl aufgestellt: Lukas Heimann (Wahlbezirk 1), Michel Lechtenbörger (Wahlbezirk 2), Friedrich Hafner (Wahlbezirk 3), Wolfgang Pohl (Wahlbezirk 4), Kai Unzicker (Wahlbezirk 5), Wolfgang Balz (Wahlbezirk 6), Margitta Ransiek (Wahlbezirk 7), Ralf Brinkmann (Wahlbezirk 8), Susanne Rutenkröger (Wahlbezirk 9), Wolfgang Grothaus (Wahlbezirk 10), Gudrun Brockmann (Wahlbezirk 11), Andrea Kieper (Wahlbezirk 12), Andreas Bubach (Wahlbezirk 13), Joachim Simke (Wahlbezirk 14), Sebastian Gerhards (Wahlbezirk 15), Gerd Elbers (Wahlbezirk 16), Christian Rüter (Wahlbezirk 17), Jan Philipp Kollmeier (Wahlbezirk 18), Magdalena Monka (Wahlbezirk 19) und Ulf-Cord Dreier (Wahlbezirk 20).

Die Reserveliste

1. Susanne Rutenkröger, 2. Ulf-Cord Dreier, 3. Andrea Kieper, 4. Christian Rüter, 5. Magdalena Monka, 6. Kai Unzicker, 7. Margitta Ransiek, 8. Wolfgang Pohl, 9. Jan Philipp Kollmeier, 10. Joachim Simke, 11. Friedrich Hafner, 12. Andreas Bubach, 13. Lukas Heimann, 14. Ralf Brinkmann, 15. Michel Lechtenbörger, 16. Wolfgang Grothaus, 17. Gerd Elbers, 18. Gudrun Brockmann, 19. Sebastian Gerhards, 20. Wolfgang Balz.

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