Bündes größtes Volksfest soll Ende September stattfinden
Planungen für Zwiebelmarkt laufen auf Hochtouren

Bünde (WB). Der Zwiebelmarkt könnte im Corona-Jahr 2020 das erste größere Volksfest im Kreis Herford werden. Die Planungen für die Kirmes Ende September laufen nach wie vor auf Hochtouren, wie Miriam Dröge vom Bünder Stadtmarketing auf Anfrage bestätigt.

Dienstag, 16.06.2020, 06:42 Uhr aktualisiert: 16.06.2020, 08:34 Uhr
Der Zwiebelmarkt soll 2020 – so die derzeitigen Planungen – genauso so groß werden wie die Auflagen in den Jahren zuvor. Miriam Dröge vom Bünder Stadtmarketing ist guter Dinge, dass das größte Volksfest im Bünder Land Ende September stattfinden kann. Foto: Tittel
Der Zwiebelmarkt soll 2020 – so die derzeitigen Planungen – genauso so groß werden wie die Auflagen in den Jahren zuvor. Miriam Dröge vom Bünder Stadtmarketing ist guter Dinge, dass das größte Volksfest im Bünder Land Ende September stattfinden kann. Foto: Tittel

Den Auswirkungen der Viruspandemie war in der Elsestadt bereits das für Mai geplante Frühlingsfest zum Opfer gefallen. Auch die für diesen Sommer vorgesehenen Veranstaltungen im Steinmeisterpark (Weinfest, 1000 Räder, Sport im Park) werden nicht stattfinden können, da die Durchführung von Großveranstaltungen aktuell bis zum 31. August untersagt ist.

Der Zwiebelmarkt würde aber ohnehin erst nach diesem Datum über die Bühne gehen – nämlich vom 24. bis zum 27. September. „Und im Moment gehen wir davon aus, dass er auch stattfinden wird“, sagt Miriam Dröge. Die derzeit immer großzügiger werdenden Corona-Lockerungen wertet sie als positives Signal. Sie schränkt ein: „Mit den derzeit geltenden Vorgaben würde so ein Fest natürlich nicht durchführbar sein.“

Planung läuft seit Januar

Bereits seit Jahresanfang ist die Stadtmitarbeiterin mit den Planungen für das größte Bünder Volksfest – es ist das zweite Mal, dass Miriam Dröge sich um die Ausrichtung des Zwiebelmarktes kümmert – beschäftigt. „Die beginnen bei uns ja immer parallel zum Frühlingsfest“, sagt sie. Das Innenstadtfest im Mai war jedoch schon recht früh rückabgewickelt worden.

Seit März stand bereits fest, dass es wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden kann. „Das Programm war soweit fertig. Es stand fest, wann welcher Verein wo auftritt“, so Dröge. Von den meisten Verträgen habe die Stadt zurücktreten können. „Manche können wir uns aber für andere Veranstaltungen anrechnen lassen.“ Insgesamt hätten Betroffene – etwa Betreiber von Kirmes-Buden oder Fahrgeschäften – verständnisvoll auf die Absage des Frühlingsfestes reagiert: „Das war ja schließlich auch nicht zu ändern.“

Selbe Größe wie zuvor

In Sachen Zwiebelmarkt 2020 ist Miriam Dröge aber immer am Ball geblieben. „Die Verträge für die Standplätze sind bereits rausgeschickt worden. Von der Größe her soll der Zwiebelmarkt genauso sein wie in den Jahren zuvor.“ Mindestens eine Stunde am Tag investiere sie derzeit in die Vorbereitungen für das größte Volksfest im Bünder Land. „Da steckt viel Herzblut drin. Man möchte ja auch, dass endlich mal wieder etwas los ist in der Stadt“, sagt Dröge.

Sie hofft, dass es bereits vor dem 31. August erste Signale geben wird, ob und in welcher Form Großveranstaltungen in Deutschland wieder stattfinden können. „Dann muss man auch schauen, welche Hygienemaßnahmen man ergreifen muss.“ Zurückgestellt hat Miriam Dröge bisher – verständlicherweise – das Drucken entsprechender Veranstaltungsplakate für den Zwiebelmarkt: „Das machen wir dann logischerweise in diesem Jahr dann etwas kurzfristiger als sonst.“

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