Schwerlasttransporter aus Österreich liefern Edelstahlelemente an die Else
Beckenteile für das neue Freibad sind da

Bünde  (WB/hr). Der Neubau des Bünder Freibades schreitet stetig voran. So erreichten am Dienstag, 30. Juni, fünf Schwerlasttransporter aus Österreich die Freizeiteinrichtung an der Else. Die Ladung der Lkw: Edelstahlelemente, die verschweißt die Schwimmbecken ergeben sollen.

Dienstag, 30.06.2020, 17:00 Uhr
Bäder-Geschäftsführerin Dr. Marion Kapsa vor den Edelstahlelementen, die für die neuen Becken erforderlich sind. Foto: Hilko Raske
Bäder-Geschäftsführerin Dr. Marion Kapsa vor den Edelstahlelementen, die für die neuen Becken erforderlich sind. Foto: Hilko Raske

Die Fahrer hatten in den vergangenen Stunden rund 950 Kilometer mit den tonnenschweren Beckenteilen zurückgelegt. Zusätzlich sind fünf Monteure an der Else angekommen. Sie werden – je nach Witterung – die kommenden zwei bis drei Wochen auf der Freibadbaustelle tätig sein.

„Jetzt nimmt unser Bad endlich Formen an. Denn was wäre ein Freibad ohne ein Becken?“, sagt Bäder-Geschäftsführerin Dr. Marion Kapsa. „Wir sind froh, dass uns die Corona-Problematik keine Steine in den Weg gelegt hat. Schließlich war lange nicht klar, wann die Österreicher wieder nach Bünde reisen können.“ Das ist wichtig für den Zeitplan. Denn allein das 50 Meter lange Schwimmerbecken besteht aus rund 30 Wandelementen, 140 Bodenblechtafeln und 30 Bodenkanalteilen. Hinzu kommen die Teile für die Sprunggrube und das Nichtschwimmerbecken.

In der ersten Lieferung aus Niederösterreich für das Bünder Freibad sind vor allem die Grundteile für die Beckenwände für das 50-Meter-Becken enthalten. Die meterlangen Teile wurden am Dienstag mit schwerem Gerät abgeladen. In den kommenden Tagen werden die fünf Mitarbeiter der Firma Berndorf Bäderbau GmbH die Montage durchführen. Dafür werden die Beckenwand-Teile fix einbetoniert und miteinander verschweißt. Besonders bei der Schweißarbeit kommt es auf maximale Präzision an, denn die Toleranzen liegen im Millimeterbereich. Zudem muss natürlich auch die Dichtigkeit stimmen. Diese wird anschließend per Farbeindringverfahren geprüft. Mit einer Prüfflüssigkeit können die Experten kleinste Mikrorisse im Material schon frühzeitig erkennen.

Bis die nächste Lieferung aus Österreich eintrifft, wird der Boden final vorbereitet, die Fundamentarbeiten an den übrigen Becken durchgeführt und der vor wenigen Tagen gestartete Bau des Sozialgebäudes fortgeführt.

Der Neubau des Freibades ist übrigens mit 10 Millionen Euro veranschlagt. Für das Projekt erhält Bünde einen millionenschweren staatlichen Fördermittelzuschuss. Rund 3,9 Millionen Euro sind für das Projekt bewilligt worden.

Die Fortschritte auf der Bünder Freibad-Baustelle sind jederzeit über die Homepage www.buender-baeder.de sowie über Facebook und Instagram (buenderbaeder) zu beobachten.

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