XXL-Baustelle des neuen Bünder Freibads: Edelstahlbleche für Böden werden eingebaut
Bald ist das erste Becken dicht

Bünde (WB/KaWe). Edelstahlbleche schweben am Kran durch die Luft und finden schließlich ihren Platz auf dem Boden des 50 Meter langen Wettkampfbeckens. Doch bis sie da platziert werden können, ist auch Muskelkraft der Arbeiter gefragt. Auf Beckenrändern aus Edelstahl spiegelt sich die Sonne. Auf der Baustelle für das neue Bünder Freibad tut sich in dieser Woche so einiges.

Donnerstag, 15.10.2020, 05:30 Uhr
An allen Ecken und Enden der Freibad-Baustelle wird aktuell gearbeitet – hier am Fundament für den Lagerraum. Foto: Kathrin Weege
An allen Ecken und Enden der Freibad-Baustelle wird aktuell gearbeitet – hier am Fundament für den Lagerraum. Foto: Kathrin Weege

„In Kürze wird somit das erste Becken des neuen Freibades dicht sein. Sechs Schwimmbahnen mit einer Wassertiefe von zwei Metern wird das Schwimmbecken nach der Fertigstellung bieten“, sagt Bäder-Geschäftsführerin Dr. Marion Kapsa. Die Edelstahlbleche haben keine ganz kurze Reise hinter sich – sie kommen aus Österreich. Rund 950 Kilometer haben die Bodenbleche zurückgelegt, bevor sie am Dienstag mit einem großen Autokran vom Lkw abgeladen wurden.

Außenwand bereits dicht

Für einige Tage werden sie noch gestapelt im Schwimmerbecken liegen und dann nach und nach in das Becken eingebaut. Je nach Witterung werden die Monteure bis zu zwei Wochen benötigen, um alle Bodenplatten verbaut und somit das erste Becken abgedichtet zu haben. Dicht ist bereits jetzt die Außenwand. Das letzte Bauteil wurde am Dienstag eingesetzt. In den Wochen zuvor wurde eine mehrfache Kiesschicht auf den Boden gebracht. Diese dient als Drainage. Zudem sind bereits die Leitungen für den Wasserablauf montiert, die später unter den Bodenblechen versteckt sein werden. Ab Sommer wird das Wettkampfbecken der Kategorie C wird künftig 2575 Kubikmeter Wasser beinhalten.

„Für uns stellt die Fertigstellung des Wettkampfbecken einen großen Meilenstein dar, aber wir haben auch an den übrigen Stellen noch viel zu tun. Denn wir alle haben das Ziel, pünktlich zu Sommersaison 2021 fertig zu werden “, sagt Bäder-Geschäftsführerin Dr. Marion Kapsa. Überall wird in diesen Tagen gleichzeitig gearbeitet. Vor rund zwei Wochen wurde mit dem Aushub des Nichtschwimmerbeckens begonnen.

Kosten: 10 Millionen Euro

„Die Umrisse des Beckens sind schon ganz gut zu erkennen. Zum Ende der Woche können bereits die Fundamente gegossen werden“, erklärt Kapsa. Große Fortschritte mache auch das Sprungbecken. Hier werde aktuell noch an der Einschalung gearbeitet, damit das Becken demnächst in einem Zug mit Beton gegossen werden kann. Im Anschluss werden die Arbeiten am Technikgebäude starten.

Der Neubau des Freibades sind 10 Millionen Euro veranschlagt. Für das Projekt erhält die Stadt einen millionenschweren staatlichen Fördermittelzuschuss. Rund 3,9 Millionen Euro sind für das Projekt bewilligt worden.

Wer nicht selber vor Ort sein kann, kann alle Fortschritte auf der Bünder Freibad-Baustelle auch über eine Internetseite verfolgen sowie über Facebook und Instagram (@buenderbaeder).

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