Bundesweit Schlusslicht: Kreis verschlechtert sich trotz Förderprämie – weniger Praxen, weniger Immunisierungen
Arztmangel erschwert Impfkampagne

Herford (WB) -

Derzeit ist der fehlende Impfstoff das Nadelöhr bei Impfkampagne in den Hausarztpraxen. Sollte der Mangel einmal behoben sein und auch die Fachärzte Immunisierungen anbieten, ist der Kreis Herford im Vergleich mit anderen Regionen allerdings im Nachteil. Von Bernd Bexte
Montag, 12.04.2021, 17:48 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 12.04.2021, 17:48 Uhr
Nirgendwo sonst in Deutschland gibt es umgerechnet auf die Einwohnerzahl so wenige Hausärzte wie im Kreis Herford.
Nirgendwo sonst in Deutschland gibt es umgerechnet auf die Einwohnerzahl so wenige Hausärzte wie im Kreis Herford. Foto: dpa
Denn bei der Arztdichte liegt das Wittekindsland ganz weit hinten, und der Impfstoff wird pro niedergelassenem Mediziner verteilt. Obwohl der Arztmangel seit Jahren bekannt ist und mit verschiedenen Maßnahmen gegengesteuert wird, hat sich die Situation, insbesondere bei den Hausärzten, noch einmal verschlechtert, wie aktuelle Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) belegen. 2020 kamen rechnerisch auf 100.000 Einwohner (im Kreis Herford leben 250.000 Menschen) 49,3 Hausärzte – die geringste Zahl bundesweit. Auch zwei Jahre zuvor war der Kreis Schlusslicht. Seitdem hat sich dieser Wert aber noch einmal um 1,1 Punkte verringert.
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