SPD-Vorstand schlägt Thomas Meyer als Kandidaten vor – Verwaltungsfachmann und Stadtkenner 
»Ich will Bürgermeister werden« 

Enger (WB). Sein Berufsleben hat im Rathaus in Enger begonnen – und nun soll sich der Kreis schließen. »Ich will Bürgermeister in meiner Heimatstadt werden. Meine Verwaltungserfahrung qualifiziert mich dafür genauso wie die gute Kenntnis der Bürger und der Kommune, in der ich aufgewachsen bin und seither lebe«, sagt Thomas Meyer.

Mittwoch, 21.01.2015, 04:01 Uhr aktualisiert: 21.01.2015, 09:31 Uhr
Thomas Meyer (rechts) möchte für die SPD das Bürgermeisteramt erringen. Unterstützung erfährt er vom Vorstand mit (von links) Ann Christin...
Thomas Meyer (rechts) möchte für die SPD das Bürgermeisteramt erringen. Unterstützung erfährt er vom Vorstand mit (von links) Ann Christin Klute (stellvertretende Fraktionsvorsitzende), Sarah Karczewski (Schriftführerin) und Hans-Ulrich Tuxhorn (Vorsitzender).

 Montagabend hatte der SPD-Vorstand getagt und den Westerengeraner als Kandidaten vorgeschlagen. »Es ist eine erneute berufliche Herausforderung, eine Verwaltung mit knapp unter 100 Mitarbeitern zu führen, auf die ich mich neben den Repräsentationsaufgaben sehr freue«, so Meyer.

 Er stehe für den Erhalt der wichtigen infrastrukturellen Angebote. »Ich möchte unsere freiwilligen Leistungen wie das Gartenhallenbad, die Museen und was noch dazu gehört, erhalten. Wir müssen zwar durchaus bestehende Strukturen mit Augenmaß bedenken, aber den Erhalt werde ich nicht in Frage stellen«, betont Meyer. Das Schulangebot soll unter ihm als Bürgermeister – unter Einbeziehung der Nachbarstädte – erhalten bleiben. Meyer: »Wir müssen künftig überlegen, was wir mit mit den freien Kapazitäten am Schulzentrum machen, wenn die Hauptschule ausgelaufen ist und was mit der Heideschule geschehen soll. Die Grundschulstandorte müssen erhalten werden. das ist wichtig.« Enger müsse schlicht eine liebens- und lebenswerte Stadt bleiben.

 Wichtig ist Meyer auch die Entwicklung der Gewerbeflächen in Enger. »Hier wird kurzfristig Handlungsbedarf bestehen.«

 Die finanzielle Situation kann laut Meyer nur entspannter werden, wenn sich Verbesserungen auf der Einnahmeseite ergeben. Dies sei nur möglich durch eine grundlegendere Finanzausstattung durch Bund und Land. »Darauf werde ich immer wieder hinweisen. Dieses Problem betrifft nicht nur Enger, sondern viele andere Kommunen.«

 Meyer ist seit 1989 Mitglied der SPD. »Ich bin seit meiner Kindheit in Kontakt mit der Partei, da meine Eltern Sozialdemokraten sind. Mein Vater hat sich auch politisch engagiert«, erklärt der Bürgermeisterkandidat, der lange im Ortsverein Westerenger/Dreyen mitgewirkt hat. Er ist seit der Zusammenlegung der Ortsvereine im Vorstand des gemeinsamen Ortsvereins Enger, seit 2009 Ratsmitglied und war zuvor als Sachkundiger Bürger in verschiedenen Ausschüssen vertreten. Meyers politische Schwerpunkte lagen bisher im Bereich Finanzen, Schule, Jugend, Sport und Kultur. »Diese Punkte sind weiterhin meine Kernthemen«, unterstreicht Meyer, der sich in einigen Vereinen in Enger engagiert wie der AWO oder Schul-Fördervereinen. »Mich kennen viele auch noch aus meiner Zeit als aktiver Fußballspieler. Es ist für einen Bürgermeister von Vorteil, zu wissen, wie die Leute hier ticken, was ihre Wünsche und Anliegen sind. ich bin jederzeit offen für Gespräche«, so Meyer.

 Noch ist Meyer nicht fest gewählt. Er wurde vom Vorstand als Kandidat vorgeschlagen, voraussichtlich am 19. März soll dann eine Mitgliederversammlung der SPD stattfinden und den Kandidaten wählen.

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