Land erneuert Ortsdurchfahrten in Enger – Stadt plant Rad-/Gehwege
Huckelpiste ade!

Enger (WB). Der Landesbetrieb Straßen NRW hat 2019 eine Menge vor in Enger. Neben der Meller Straße (L 712) sollen die Ortsdurchfahrten Enger (L 782) und Pödinghausen (L 855) mit einer neuen Asphaltdecke versehen werden.

Donnerstag, 15.03.2018, 18:00 Uhr
An der Jöllenbecker-/Ecke Sundernstraße wird es vermutlich keinen Kreisel geben. Die Stadt hätte ihn zwar gerne, doch hat der Landesbetrieb Straßen NRW bereits signalisiert, dass er ihn an der Ortsdurchfahrt Pödinghausen nicht für nötig hält. Foto: Gerhard Hülsegge
An der Jöllenbecker-/Ecke Sundernstraße wird es vermutlich keinen Kreisel geben. Die Stadt hätte ihn zwar gerne, doch hat der Landesbetrieb Straßen NRW bereits signalisiert, dass er ihn an der Ortsdurchfahrt Pödinghausen nicht für nötig hält. Foto: Gerhard Hülsegge

»Wir können uns mit Freude zurücklehnen, die Meller Straße wird saniert«, meinte Fachbereichsleiterin Inge Nienhüser für die Verwaltung im Ausschuss für Stadtplanung, Infrastruktur und Umwelt. Die Sanierung ist hier von der Sattelmeierstraße bis zum Ortseingang Dreyen vorgesehen. An der Jöllenbecker Straße wird der Landesbetrieb im Bereich zwischen den Steinklippen bis zum Gelben Weg aktiv. Und an der Wertherstraße/Bielefelder Straße wird vom Freizeitweg bis zur Ostumgehung (L 557) gearbeitet.

Deckensanierung ist eine Chance

Die Deckensanierung bietet der Stadt Enger nach Jahrzehnten die Chance, Nebenanlagen wie Rad-/Gehwege und Einmündungen neu zu gestalten.

Auf der östlichen Seite der Ortsdurchfahrt Pödinghausen könnte ein durchgehender Gehweg gebaut und jener auf der westlichen Seite bis an die privaten Grundstücksgrenzen erneuert werden. In Höhe der Ringsthofstraße/Ecke Braker Weg ist eine Mittelinsel als Querungshilfe denkbar. Die Fahrbahn wird im Zuge der Sanierung von sechs auf sieben Meter verbreitert, damit der Radverkehr in beide Richtungen auf einem Schutzstreifen geführt werden kann. Diese große Lösung, eine von vier möglichen Varianten, wird laut Nienhüser auch vom Planungsbüro Bockermann-Fritze favorisiert, das am Donnerstag, 22. März, in einer gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse für Stadtplanung, Infrastruktur und Umwelt sowie für öffentliche Sicherheit, Ordnung und Soziales informieren will.

Kein Kreises für Jöllenbecker Straße

An der Jöllenbecker Straße wirkt nach Meinung der Engeraner Stadtverwaltung die Einmündung Sundernstraße überdimensioniert. »Dort einen Kreisel anzulegen, ist von Straßen NRW aber abgelehnt worden«, teilte Nienhüser mit.

An der Ortsdurchfahrt Enger plant die Stadt als große Lösung beidseitige Gehwege von der Pievitstraße bis zur Straße Am Dreieck. Zuschüsse müssen bis zum 31. Mai bei der Bezirksregierung beantragt werden.

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