250 Katholiken ziehen singend und betend durch die Stadt
Fronleichnam gefeiert

Enger (WB). Erstmals haben alle drei Kirchen des Pastoralverbunds Widukindsland Fronleichnam gemeinsam gefeiert. Mehr als 250 Katholiken aus den Gemeinden St. Dionysius Enger, St. Joseph Spenge und St. Bonifatius Eilshausen sind am Donnerstag durch die Widukindstadt gezogen.

Samstag, 02.06.2018, 07:13 Uhr aktualisiert: 02.06.2018, 07:20 Uhr
Christen aus Enger, Spenge und Eilshausen zogen an Fronleichnam durch die Engeraner Straßen, um die Liturgie des »Hochfestes des Leibes und Blutes Christi« abzuhalten. Foto: Thomas Meyer
Christen aus Enger, Spenge und Eilshausen zogen an Fronleichnam durch die Engeraner Straßen, um die Liturgie des »Hochfestes des Leibes und Blutes Christi« abzuhalten. Foto: Thomas Meyer

In einer farbenprächtigen Prozession mit feierlichem Gesang trugen die Zelebranten Vikar Carsten Adolfs, Pastor Marian Szymanski sowie die Diakone Dieter Scholz und Simon Donike Christus selbst in Gestalt der geweihten Hostie durch die Stadt. Betend und singend begleitete die Gemeinde das Allerheiligste, das Priester und Diakone abwechselnd unter dem von vier Trägern gehaltenen Baldachin trugen, durch die Straßen. An vier Altären machten die Gläubigen Halt für die Liturgie des traditionellen »Hochfestes des Leibes und Blutes Christi«. Begleitet vom Posaunenchor Westerenger-Dreyen zogen sie von der Kirche St. Dionysius zum Parkplatz der Sparkasse, von dort zum Barmeierplatz, weiter auf den Platz vor dem Gerbereimuseum und zur Seelbornstraße.

Gemeindefest an der Kirche

Die Zelebranten sprachen an jedem Altar Fürbitten und gaben den eucharistischen Segen für Kirche und Christenheit, Land und Menschheit. Erstkommunionskinder, Messdiener, Priester, Diakon und Gemeinde trugen die Elemente der Eucharistie durch die Straßen. Zurück an der Kirche feierten die Gläubigen noch ein Gemeindefest.

Abgeleitet wird das Wort »Fronleichnam« von den mittelhochdeutschen Wörtern »vron« (göttlich) und »lichnam« (Hülle, Leib). Im Jahre 1264 wurde Fronleichnam durch Papst Urban IV. zum »Fest des Leibes Christi« für die gesamte römisch-katholische Kirche bestimmt. Im Jahr 1317 wurde der Festtag auf den zweiten Donnerstag nach Pfingsten gelegt und durch Papst Johannes XXII. im kanonischen Recht verankert.

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