Verkehrschaos soll am 23. Juni vorbei sein – Asphaltarbeiten laufen
Westfalenring: Bauarbeiten im Zeitplan

Enger (WB). Die Bauarbeiten am Westfalenring laufen nach Plan: »Wenn das Wetter weiterhin so mitspielt, werden wir wie geplant am 23. Juni fertig«, stellte Sven Johanning, Sprecher des Landesbetriebs Straßen NRW, in Aussicht. Dann soll der Verkehr wieder über die Ostumgehung rollen. Keinen Tag später, als der Landesbetrieb zu Beginn der Arbeiten angekündigt hatte. »Es läuft gut«, sagt Johanning.

Freitag, 08.06.2018, 06:47 Uhr aktualisiert: 08.06.2018, 06:50 Uhr
Die Asphaltarbeiten laufen gestern Nachmittag auf Hochtouren. Die erste von zwei Schichten wird aufgetragen. Foto: Angelina Zander
Die Asphaltarbeiten laufen gestern Nachmittag auf Hochtouren. Die erste von zwei Schichten wird aufgetragen. Foto: Angelina Zander

Auf einer Strecke von 3,8 Kilometern sind zunächst die ersten zwei Schichten des Asphaltes abgefräst worden. Derzeit werde die erste Schicht, die sogenannte Binderschicht, wieder aufgetragen. Kleinere Gewitterschauer würden diese Arbeiten nicht behindern. »Es darf nur nicht zu stark regen. Dann kühlt der Asphalt zu schnell ab und kann keine Verbindung mit der darunterliegenden Schicht eingehen.« Ist der Asphalt aber erst einmal aufgetragen, könne ihm auch Regen nichts mehr anhaben. Sollte nun also Dauerregen über Enger ziehen, müssten die Arbeiten unterbrochen werden.

Kosten von einer Million Euro

Sven Johanning gehe davon aus, dass, falls das Wetter keine Überraschung mehr bereit hält, in der kommenden Woche mit den Arbeiten an den Zufahrten begonnen werden kann. Diese müssten an die neue Fahrbahn angeglichen werden, bevor die letzte Asphaltschicht, die Deckschicht, aufgetragen werden könne. Dann würden nur noch die Markierungen fehlen, damit der Verkehr pünktlich über die neue Fahrbahn rollen könne. »Aber auch hierfür darf es nicht regnen«, betonte Sven Johanning. Doch nicht nur der Zeitplan wird bei dieser Baustelle des Landesbetriebs voraussichtlich strikt eingehalten – auch die Kosten liegen planmäßig bei einer Million Euro.

Die Vollsperrung des Westfalenringes sorgt seit etwa vier Wochen für ein Verkehrschaos im Zentrum von Enger. Gerade auf der Bahnhofstraße staut es sich im Berufsverkehr, aber auch die Bünder Straße, die Werther Straße und die Bielefelder Straße sind vom erhöhten Verkehrsaufkommen betroffen. Dass die Straße für die Bauarbeiten voll gesperrt werden musste, lag an der Fahrbahnbreite. Eine einspurige Verkehrsführung wäre dort aus Sicherheitsgründen nicht möglich gewesen. Aufgrund von tiefen Rissen und weiteren Schäden war es notwendig geworden, die ersten zwei Asphaltschichten zu erneuern.

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