Baumaßnahme in der Realschule soll Ende September abgeschlossen sein – mit Video
Endlich mehr Platz für die Lehrer

Enger (WB). Bis Schuljahresbeginn wird es wohl nichts mehr werden. Aber Mitte September werden die Lehrer der Realschule Enger in ihr »neues Zimmer« einziehen können. Für die Umbauarbeiten werden die Sommerferien genutzt.

Freitag, 03.08.2018, 06:00 Uhr
Bauleiterin Heidi Schwanitz (links) vom Technischen Gebäudemanagement der Stadt Enger und ihre Kollegin Ute Schweppe informieren über den Stand der Bauarbeiten unter anderem im neuen Lehrerzimmer der Realschule. Foto: Koteras-Pietsch
Bauleiterin Heidi Schwanitz (links) vom Technischen Gebäudemanagement der Stadt Enger und ihre Kollegin Ute Schweppe informieren über den Stand der Bauarbeiten unter anderem im neuen Lehrerzimmer der Realschule. Foto: Koteras-Pietsch

Lehrer und Schulleitung auf engstem Raum, zwei Sekretärinnen in einem kleinen Büro – »Das ging gar nicht«, sagt Bauleiterin Heidi Schwanitz vom Technischen Gebäudemanagement der Stadt Enger, als sie gemeinsam mit Ute Schweppe, ebenfalls vom Gebäudemanagement, über den Stand der Arbeiten informiert. Im März hatten diese begonnen.

Mehr Schüler – mehr Lehrer

Nötig geworden waren sie, weil mit steigender Schülerzahl (775 im neuen Schuljahr) auch die Zahl der Lehrer in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen ist. Drei Klassenräume waren in der Realschule frei geworden, die Schüler in die Räume der angrenzenden Rolf-Dircksen-Schule (die Hauptschule ist ausgelaufen) umgezogen. So konnte der Trakt umgebaut werden. Aus den drei Klassenzimmern wurden acht Räume: zwei Sekretariate, das Rektorenzimmer, zwei Konrektorenzimmer, eine Küche, ein Sanitätsraum und ein Besprechungszimmer. »Mit diesem Trakt sind wir fast fertig, lediglich der Flur muss noch gestrichen werden«, erklärt Schwanitz. Gelb und Orange würden wohl den Schulfarben Blau, Orange und Grün weichen, ergänzt Ute Schweppe.

Während Schulleitung und Sekretärinnen ihre neue Räume bereits bezogen haben, sind die Lehrer noch in der Bücherei und dem Selbstlernzentrum untergebracht. Im neuen Lehrerzimmer gibt es noch einiges zu tun. Die Wände des ehemaligen Sekretariats und des Konrektorenzimmers sind abgerissen, eine tragende Wand muss stehen bleiben, sie wird aber mit Durchbrüchen geteilt. Insgesamt werden den 50 Lehrern plus Praktikanten und Referendaren demnächst 180 Quadratmeter zur Verfügung stehen.

Akustikdecke wird eingezogen

»Im Lehrerzimmer ist die kleine Teeküche geblieben, zusätzlich gibt es noch einen Kopierraum«, erläutert Heidi Schwanitz. Derzeit sei der Trockenbauer damit beschäftigt, die Akustikdecke einzuziehen. »Dann muss der Elektriker noch die Beleuchtung anbringen, die Malerarbeiten stehen noch an und der Teppichboden muss noch verlegt werden«, informieren Schwanitz und Schweppe über die noch anstehenden Arbeiten.

Insgesamt 200.000 Euro hat die Stadt Enger in die Baumaßnahme investiert, 140.000 Euro für die Bauarbeiten, 50.000 Euro fürs Inventar. »Ein Teil der alten Möbel ist in den neuen Verwaltungstrakt mit umgezogen, ebenso werden Möbel aus dem Bestand auch im neuen Lehrerzimmer stehen«, so die Bauleiterin.

Im Lehrerzimmer werden die Wände, ebenso wie im Verwaltungstrakt, hell sein, überall wurde und wird noch brauner Teppichboden verlegt. Die Wände, die aus Beton sind, bleiben, wie sie sind.

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