250 Besucher beim Mathildenplatz-Konzert mit GTE und Sängerin Maria Da Vinci
Enger singt am roten Würfel

Enger (WB). Wer mag nicht gern Kraft schöpfen durch Begegnungen und gemeinsame Aktionen mit anderen Menschen? Unter dem Motto »Enger singt« hatte der Generationentreff Enger (GTE) zum Rudelsingen am roten Würfel geladen.

Montag, 06.08.2018, 05:00 Uhr
Schlagersängerin Maria Da Vinci (links) sorgte für gute Laune. Sie hatte die Besucher mit ihren stimmungsvollen Hits schnell auf ihrer Seite. Foto: Daniela Dembert
Schlagersängerin Maria Da Vinci (links) sorgte für gute Laune. Sie hatte die Besucher mit ihren stimmungsvollen Hits schnell auf ihrer Seite. Foto: Daniela Dembert

Eine Auswahl bekannter Volkslieder und Evergreens stand auf den Textblättern, die Günter Niermann und seine Mitstreiter unter den gut 250 Besuchern verteilt haben. Im Rahmen der interkommunalen Vernetzung des Projekts »Kraftquellen in der Demenz« wurden neben zahlreichen Mitgliedern von Engeraner Sängergemeinschaften auch Gäste aus den Nachbarorten Spenge, Bünde, Rödinghausen und Hiddenhausen begrüßt.

Medley aus bekannten Evergreens

Den wohl weitesten Weg aber hatte der Überraschungsgast des offenen Singens zurückgelegt. Die Schlagersängerin Maria Da Vinci lebt in der Schweiz und hat sich nach einem Auftritt auf einen Abstecher nach Enger einladen lassen. Hier hatte die gebürtige Sizilianerin schon beim Neujahrskonzert des Männergesangvereins Lohengrin ihr Temperament unter Beweis gestellt.

Ein Medley aus bekannten Evergreens wie »Marina, Marina« und »Zwei kleine Italiener«, das Da Vinci teils in Italienisch sang, knüpften nicht nur an die Wurzeln der Sängerin an, sondern sorgten schlicht für gute Laune und zahlreiche Mitsänger. Die Lebensfreude schwappte über und spielend gelang es dem Schlagersternchen, zum Mitschunkeln und Tanzen auf dem Mathildenplatz zu animieren.

Integration gelingt nur gemeinsam

Bereits zum siebten Mal hat der GTE das offene Singen mit Unterstützung der Stiftung der Volksbank Enger-Spenge, der Ruth und Willi Biermann Stiftung und dem Verein Enger Impulsiv organisiert. »Unsere Vision, dass sowohl Menschen mit einer Demenz und deren Angehörige als auch Menschen mit Behinderung im sozialen und gesellschaftlichen Leben integriert bleiben, können wir nur mit Hilfe aller Bürger unserer Stadt verwirklichen«, sagte Günter Niermann.

»Ich hab so etwas hier noch nie gemacht, muss aber sagen, wie viel Spaß es mir macht, hier mit euch zu singen«, meinte Maria Da Vinci zum Publikum und gesellte sich dann auch immer wieder gern zur Band, die von Günter Niermann als »Power sources« – also Kraftquellen – vorgestellt wurde. Sie setzt sich aus Barbara Kleibrink, Georg Plaschczek und Ella Deppe an den Gitarren und Manfred Schneider und Bernd F. Müller als Sänger zusammen und erntete viel Beifall.

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