Nur zwei Tage gefeiert – Bataillonsfeuerwerker eröffnet Fest mit Böllerschüssen
Kaiser Uwe Arning regiert Westerenger

Enger (WB). Er hat es noch einmal gemacht: Uwe Arning ist als Kaiser neuer Regent der Schützengesellschaft Westerenger. Im Schützenjahr 2002/03 war er schon einmal König. Sonntag setzte er sich in einem spannenden Adlerschießen durch.

Sonntag, 05.08.2018, 20:48 Uhr aktualisiert: 05.08.2018, 21:00 Uhr
Bis zum Abend hat es gedauert: Majestät Kaiser Uwe Arning lässt sich auf einem Bierfass von Olaf Göhner, Olaf Kosmehl und Colin Meißner durchs Festzelt tragen. Foto: Thomas Meyer
Bis zum Abend hat es gedauert: Majestät Kaiser Uwe Arning lässt sich auf einem Bierfass von Olaf Göhner, Olaf Kosmehl und Colin Meißner durchs Festzelt tragen. Foto: Thomas Meyer

Der 48-Jährige ist seit mehr als 25 Jahren Vereinsmitglied und schoss zuletzt mit Klaus Recker, Maik Ewald und seiner Frau Daniela, die damals mit ihm Königin war, um die Wette. Eine Kaiserin gibt es nicht, Uwe Arning wird begleitet von Adjutant Timo Kosmehl. Olaf Kosmehl ist neuer Bierkönig.

Auf nur zwei Tage komprimiert

Vieles war anders, das meiste aber doch vertraut beim Schützenfest in Westerenger.

Schützenfest Westerenger

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Auf nur zwei Tage komprimiert, fielen einige Programmpunkte naturgemäß weg. Dafür war am Samstag von Beginn an eine Menge los. Bataillonsfeuerwerker Jan Christian Vogelsang eröffnete das Fest mit drei Böllerschüssen.

Danach legten Harry Zuknik und Hans Werner Häbel einen Kranz am Ehrenmal ab. Bei Oberst Reiner Olschewsky und beim scheidenden König Peter Kosmehl ließ Festhauptmann Dietmar Freese antreten. Dazu spielte der Musikverein Edelweiß Wewelsburg – der der offizielle Grund für die geänderte Festfolge war. »Wir haben keine zweite Kapelle für das Wochenende bekommen«, sagte Vereinsvorsitzender Stefan Göhner, »und darum haben wir das Königsschießen, das ohne Kapelle auskommt, einfach auf den Sonntag gelegt.«

Angenehmer Nebeneffekt: Im Schießwagen war es bei 27 Grad gerade noch auszuhalten – bei heute 37 Grad hätte sich die Motivation dann doch in Grenzen gehalten.

Königspolonaise mit den Gastvereinen

Nach der Abholung der Majestät ging es am Samstag weiter mit der Königspolonaise mit den Gastvereinen aus Enger, Nordengerland, Oldinghausen und Spenge und dem Festball mit der Band Blue Velvet.

Am Sonntag standen Gottesdienst und Frühschoppen auf dem Programm. Kerstin und Stefan Göhner begrüßten die Gäste und wünschten »Zielen – Treffen – Krone ab«. Bürgermeister Thomas Meyer würdigte das Schützenfest als eine der traditionellen Veranstaltungen im Ortsteil. »Ich wünsche mir, dass es weiter geht. Dafür müssen sich auch die Schützen verändern, anpassen und den Wandel mitgehen. Ihr seid hier aber auf einem guten Weg«, bescheinigte Meyer den Schützen und weiter: »Ich wünsche euch Gestaltungswillen und Unterstützung, gerade auch aus der Bevölkerung.«

Bei der anschließenden Ehrung erhielten Timo Kosmehl die goldene Verdienstnadel des Westfälischen Schützenbundes (WSB) und Stefan Hinrichs die silberne Ehrennadel des WSB. Gerd Pankoke bekam den Westfalenstern an der Lippischen Rose.

Claudia Kosmehl und Roswitha Pohle wurden mit dem Verdienstorden der Schützengesellschaft ausgezeichnet. Nach der Proklamation feierten Schützen und Gäste aus Dreyen und Lenzinghausen noch einmal ausgiebig bis in den späten Abend hinein.

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