45 Ferienspielkinder erkunden mit Matthias Rasche die Widukindstadt
Tour durch Engeraner Vergangenheit

Enger (WB). Ihre Heimatstadt Enger steht für 45 Kinder im Zentrum des Programms der Ferienbetreuung. Vom 13. bis 24. August treffen sich die Ferienspielkinder an den Wochentagen im AWO-Treffpunkt an der Grundschule Enger-Mitte. Die AWO macht dieses Angebot stets im Wechsel für alle Engeraner Kinder, die eine der vier offenen Ganztags-Schulen (OGS) der Stadt besuchen.

Freitag, 17.08.2018, 03:00 Uhr
Vor dem ehemaligen Pfarrhaus erzählt Matthias Rasche den Kindern von vergangenen Zeiten. Foto: Thomas Klüter
Vor dem ehemaligen Pfarrhaus erzählt Matthias Rasche den Kindern von vergangenen Zeiten. Foto: Thomas Klüter

Jeder Morgen startet mit fast zwei Stunden Zeit für freies Spiel. Zum gemeinsamen Frühstück wird dann jeweils aus dem Buch »Widu-, Witte-, was für’n Kind?« von Ulrike Kindermann und Wolfgang Oehme vorgelesen. Dieses aktuelle Kinderbuch aus dem Widukind-Museum beschäftigt sich spielerisch und altersentsprechend mit der historischen Figur Widukind und der Engeraner Stadtgeschichte.

Bollerwagen war Luxus

Ihre Stadt lernen die Kinder dann anschließend auch ganz praktisch kennen. Die Autoren stellen ihr Buch persönlich vor, die Kinder starten in Gruppen zur Stadtrallye und Matthias Rasche nimmt die Kinder mit auf eine eigens für Kinder ausgearbeiteten Stadtführung. In zwei Gruppen erkundeten die Ferienspielkinder jetzt mit dem Museumspädagogen die Historie der Widukindstadt ganz praktisch vor Ort. Die Jüngeren vormittags, die älteren am Nachmittag. Mit einem hölzernen Bollerwagen startete die Gruppe am Museum. »So ein Handkarren war damals schon etwas Besonderes«, erklärte Rasche. »Das war damals praktisch der Mercedes unter den Transportmitteln.« Vor allen die Räder seien teuer gewesen, erfahren die Kinder. Deshalb hätten die meisten Menschen eine Schubkarre mit nur einem Rad gehabt, so Rasche. Viel Bekanntes lernten die Kinder in völlig neuen Zusammenhängen kennen. »Ich wundere mich manchmal, wie viel auch die kleinen Kinder schon wissen«, sagte OGS-Leiterin Madlen Krieger.

In den zwei Ferienspielwochen gibt es auch Besuche in der Maiwiese und auf dem neuen Wasserspielplatz. Es bleibt aber immer ausreichend Zeit zum freien Spiel.

Steckenpferd-Rennen

Nach einem Spaziergang zur Liesbergmühle mit ausführlicher Besichtigung werden in der OGS eigene Windmühlen gebastelt. Auf dem Sportplatz werden außerdem historische Wettkämpfe ausgetragen. Die Kinder backen selbst Brot und sie messen ihre Kräfte bei Abschlussspielen auf dem Schulhof, unter anderem beim Pferderennen mit selbst gebastelten Steckenpferden.

Ein Höhepunkt wird der Auftritt der bekannten Kinder-Rockband »KrAWAllo« am Donnerstag sein.

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