Hunderte feiern an zwei Tagen in Dreyen – heute Königsschießen
Schützen-Sause der Superlative

Enger (WB). Es sollte ein Schützenfest werden zu Ehren von Oberst Klaus Föste – aber der reichte den Staffelstab der Anerkennung elegant weiter an das Kaiserpaar Ulrike Richters und Helmut Lührmann und an die vielen hundert Schützen, die die 60. Ausgabe der Dreyener Schützen-Sause zu einem beeindruckenden Großereignis werden ließen, wie es selten geworden ist im Schützenkreis.

Sonntag, 26.08.2018, 18:36 Uhr aktualisiert: 26.08.2018, 20:43 Uhr
Die »Chili Kitten« aus Spenge setzen einen optischen Glanzpunkt im ohnehin bunten Umzug am Sonntag, der von zwei Spielmannszügen und zwei Blaskapellen begleitet wird und über den Dreyener Berg und die Gartenstraße zum Festplatz führt. Heute geht das Schützenfest weiter. Foto: Thomas Meyer
Die »Chili Kitten« aus Spenge setzen einen optischen Glanzpunkt im ohnehin bunten Umzug am Sonntag, der von zwei Spielmannszügen und zwei Blaskapellen begleitet wird und über den Dreyener Berg und die Gartenstraße zum Festplatz führt. Heute geht das Schützenfest weiter. Foto: Thomas Meyer

Es hat aber auch wirklich alles zusammen gepasst am Festwochenende. Die Zahlen: Vor genau 30 Jahren waren Ulrike Richters und Helmut Lührmann schon einmal König und Königin. 400 Gäste feierten am Samstag, mehr als 400 Gäste feierten am Sonntag. Zwölf Schützenvereine marschierten am Samstag, zehn Schützenvereine marschierten am Sonntag.

Schützenfest in Dreyen

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Dann das Wetter: Am Samstag festzeltgünstig kühl, am Sonntag kaiserlich sonnig. Und schließlich der Zuspruch der Bevölkerung: In Dreyen gibt es sie noch, die Nicht-Schützen, die im Zelt feiern und am Straßenrand den Umzug beklatschen.

Dabei begann alles ganz klassisch, mit der Kranzniederlegung und der Huldigung des Kaiserpaares. »Wir haben uns gerne von einer Kaiserin regieren lassen. Zumal Ulrike dies mit weiser Hand und großer Milde getan hat. Zusammen mit Helmut war sie der strahlende Mittelpunkt auf allen Veranstaltungen«, lobte Oberst Klaus Föste.

Beim Marsch zum Festplatz sammelten die Dreyener die erste Hälfte der Gastvereine ein: der komplette Schützenkreis und einige Vereine aus anderen Kreisen des Bezirks. Im Festzelt ging dann der Plan des Vorsitzenden Gerd Knemeyer auf - ein richtiges Dorffest auf die Beine zu stellen. Hervorragend aufgelegte »Emsperlen« halfen dabei.

Am Sonntag kam die zweite Hälfte der Gastvereine zum Einsatz. Was war das für ein Anblick! Schützen, Feuerwehrleute, Spielleute, vorweg der Thron in Oldtimern, mittendrin die »Chili Kitten«, in der Nachhut die Landmaschinenfreunde. Den musikalischen Reigen unterbrach auf dem Festplatz ein donnerndes Intermezzo. Die Weser-Böllerschützen zündeten ihre Kanonenschläge, dass die Blätter von den Bäumen stoben. So war Klaus Föste für seine zweite Festansprache aller Aufmerksamkeit sicher.

Heute Königsschießen und Tanz

Das Wichtigste überließ er aber dem Kreisvorsitzenden Ulrich Brünger und dem Bezirksvorsitzenden Burkhard Kemena. Willi Linders und Herbert Fleer bekamen die Ehrennadel des Westfälischen Schützenbundes für 60-jährige Mitgliedschaft, Judith Althoff das Ehrenzeichen in Silber. Und Renate Föste erhielt eine ganz besondere Auszeichnung: die Präsidentenplakette in Silber.

Heute wird in Dreyen weitergefeiert, mit Schützenfrühstück, Königsschießen und Tanz mit den »Nightflames«.

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