Kultur- und Verkehrsverein ehrt Sophie Hoffmann und Leander Schlesier mit Förderpreisen
Lob für Vielfalt und Vorbildfunktion

Enger (WB). Erstmalig seit vielen Jahren ist wieder ein Kulturpreis in der Stadt Enger vergeben worden. Die Preisträger heißen Sophie Hoffmann und Leander Schlesier und haben die mit einem Preisgeld von je 500 Euro verbundene Auszeichnung beim Neujahrsempfang des Kultur- und Verkehrsvereins (KuV) im Gemeindezentrum Ol/Pö entgegen genommen.

Montag, 04.02.2019, 04:00 Uhr
Bürgermeister Thomas Meyer (links) und der Vorsitzende des Kultur- und Verkehrsvereins in Enger, Christoph Ogawa-Müller (rechts), überreichen die Auszeichnungen des Nachwuchs-Förderpreises an die Pianistin Sophie Hoffmann und den Percussionisten Leander Schlesier. Foto: Daniela Dembert
Bürgermeister Thomas Meyer (links) und der Vorsitzende des Kultur- und Verkehrsvereins in Enger, Christoph Ogawa-Müller (rechts), überreichen die Auszeichnungen des Nachwuchs-Förderpreises an die Pianistin Sophie Hoffmann und den Percussionisten Leander Schlesier. Foto: Daniela Dembert

Ein schweres Schicksal habe Leander Schlesier zu verarbeiten, sagte Christoph Ogawa-Müller, Vorsitzender des KuV, über den Percussionisten und klärte schmunzelnd auf: »Denn er stammt aus einem Musikerhaushalt.«

Können unter Beweis gestellt

Leander, Mitglied des Musikschulensembles Combo con Fuego, habe schon im Wettbewerb »Jugend musiziert« auf Bundesebene sein Können unter Beweis gestellt und im Mitwirken bei der Veranstaltung »Von Mathilde in die Gegenwart« beim Kreisgeschichtsfest 2018 in eigenverantwortlichen Passagen eindrucksvoll sein virtuoses Können präsentiert.

»Leander zeigt, wie vielfältig und breit aufgestellt das musikalische Schaffen in der Widukindstadt ist«, meinte Bürgermeister Thomas Meyer anerkennend. Eine Kostprobe seiner Fähigkeiten gab der 19-Jährige mit dem Stück »Minoru Miki« auf dem Marimbaphon.

Selbstverfassten Werke

Die Pianistin Sophie Hoffmann begeisterte ebenfalls anlässlich des Kreisgeschichtsfests mit Eigenkompositionen und erntete auch von den Gästen des Empfangs reichlich Applaus für ihre selbstverfassten Werke. »Angesichts der überreichen Tradition verfasster Kompositionen im Bereich Klavier hat Sophie mit ihrem Schaffen eine Vorbildfunktion übernommen«, so Ogawa-Müller in seiner Laudatio.

Der Antrieb zu komponieren sei aus einer Freizeitlaune erwachsen, erzählte die 15-Jährige. Von der Musikschule sei sie bestärkt worden, an die Öffentlichkeit zu gehen. »Schön, dass ich andere Menschen damit erreichen kann«, findet die Preisträgerin.

Der Nachwuchsförderpreis, der in früheren Jahren unter anderem an Andreas Hellinge und Dr. Klaus Bockermann ging, ist darauf ausgerichtet, kulturelles Schaffen auf verschiedenster Ebene zu honorieren. »Es geht nicht um einen Wettbewerb«, stellte Ogawa-Müller klar. Gewürdigt werde auch das Wirken »hinter den Kulissen«.

Der Förderpreis wird vergeben durch den KuV, den Verein Kunstlandschaften, die Heckewerth- und die Stiftung der Volksbank.

Musik zur Matinee

Die Matinee zum Jahresempfang ist ein angemessener Rahmen, gemeinsam auf kulturelle Höhepunkte des Vorjahres zu blicken. Eindrücklich war hier das Kreisgeschichtsfest, an dem der KuV sich mit mehreren Programmpunkten beteiligte und im Zuge dessen auch die Mathilden­skulptur als ein Gemeinschaftsprojekt von sechs Engeraner Vereinen aufgestellt wurde.

Musikalische Beträge zur Matinee lieferten Felix Harmuth und Moritz Kuhlmann als Nachwuchs der Musikschule Enger/Spenge sowie das Bläser-Trio relaTIEF.

Eine kulturelle Brücke weit über den Kontinent hinaus schlägt der Verein mit seiner Einladung zum Essen: Kumiko Ogawa-Müller hatte japanische Spezialitäten als Vor-, Hauptspeise und Dessert angerichtet.

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