Mo., 15.04.2019

Sanierung der Werburgscheune ist abgeschlossen Platz für Kleinkunst und Museumspädagogik

Freuen sich über die sanierte Werburgscheune: (von links) Dr. Hauke Kutscher (LWL), Armin Cawalla (Architekt), Bernd Eickhoff (Sparkasse Herford), Stefan Bäunker (Architekt), Sonja Voss (Museumspädagogin), Dr. Werner Best (Werburg-Verein) und Spenges Bürgermeister Bernd Dumcke.

Freuen sich über die sanierte Werburgscheune: (von links) Dr. Hauke Kutscher (LWL), Armin Cawalla (Architekt), Bernd Eickhoff (Sparkasse Herford), Stefan Bäunker (Architekt), Sonja Voss (Museumspädagogin), Dr. Werner Best (Werburg-Verein) und Spenges Bürgermeister Bernd Dumcke. Foto: Soboleswki

Von Rabea Sobolewski

Spenge (WB). Seit dem 19. Jahrhundert schon gibt es die Spenger Werburgscheune. 2018 wurde sie saniert und am Freitagabend endlich neu eröffnet. Nachdem eine Wärmedämmung und eine Heizung nachgerüstet sowie weitere Arbeiten getätigt wurden, bietet sie nun auch im Winter und an kälteren Tagen einen Platz für Kleinkunst und museumspädagogische Einheiten.

Wandel der Werburg mit begleitet

»Wir freuen uns sehr, dass die Scheune nun endlich zu unserer Zufriedenheit fertiggestellt wurde und hoffen, dass es hier demnächst genauso voll wird wie im Herrenhaus«, sagt Dr. Werner Best, der seit 16 Jahren Vorsitzender des Werburg-Vereins ist und den kompletten Wandel der Werburg mitbegleitet hat.

Bürgermeister Bernd Dumcke erinnerte sich: »Im Oktober feiere ich mein zehnjähriges Jubiläum in Spenge. Als ich 2009 das Amt des Bürgermeisters angetreten habe, glich die Werburg eher einer Ruine als einem Ort für Kultur.«

Durch die Sanierung des Herrenhauses, in das ein Museum und ein Café eingezogen sind, erblühte die Werburg in neuem Glanz – und nachdem nun auch die Scheune saniert ist, können die Spenger wieder stolz auf ihr Wahrzeichen sein.

Neu ist nicht nur die Innendämmung, die in Abstimmung mit dem Denkmalamt eingebaut wurde, sondern sind auch die Wandheizung und weitere Heizkörper, Elektroinstallationen, Leitungen und eine Starkstromanlage.

Sonderausstellung mit Fotos und Fundstücken

Neben der offiziellen Einweihung organisierten Museumspädagogin Sonja Voss und Hans-Peter Tietze vom Werburg-Verein eine Sonderausstellung mit Fotos von den Sanierungsarbeiten und kuriosen Fundstücken aus dem Herrenhaus. Künftig soll in der Scheune die Museumspädagogik stattfinden und Voss will Gruppen ganzjährig betreuen. Zudem bietet die Scheune Platz für Sonderausstellungen, Lesungen und Konzerte. Im Nebenraum bekommt Voss Platz für Magazine, der Gartenbauverein kann Geräte für die Bauerngartenpflege unterstellen.

Sponsoren ermöglichten Umbau

Geplant wurde die Sanierung vom Architekturbüro BCPlan von Stefan Bäunker und Armin Cawalla. Nur durch das Sponsoring der Stadt Spenge, der Sparkassenstiftung Herford, des Museumsamtes des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe und des Fördervereins Werburg Spenge konnten diese Umbaumaßnahmen realisiert werden. Bernd Eickhoff (Sparkasse Herford) zeigte sich fasziniert von der Sanierung: »Aus der Werburg ist ein tolles Gebäudeensemble mit verschiedenen Attraktionen für ältere und auch jüngere Bürger geworden.«

Inhalte auf Kinder und Jugendliche ausgelegt

Auch Dr. Hauke Kutscher vom LWL-Museumsamt für Westfalen ist beeindruckt vom modernen Museum: »Besonders wichtig und gut finde ich, dass die Inhalte, die hier vermittelt werden, auf Kinder und Jugendliche ausgelegt sind.« Er dankte Sonja Voss für die hervorragende Vermittlungsarbeit, die sie hier leiste. Gespannt sind nun alle auf die nächste Veranstaltung in der Werburg am 2. Juni: »Wege durch das Land«.

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