Mo., 02.09.2019

Umgestaltete Anlage an der Ringstraße eröffnet Kunstrasenplatz fertig:»gut investiertes Geld«

Ungewohntes Ziel: Moritz (7) schießt mit einem Softball auf die riesige, aufblasbare Scheibe beim Fußballdarts. Punkte werden gezählt wie beim Spiel mit den Pfeilen.

Ungewohntes Ziel: Moritz (7) schießt mit einem Softball auf die riesige, aufblasbare Scheibe beim Fußballdarts. Punkte werden gezählt wie beim Spiel mit den Pfeilen. Foto: Daniela Dembert

Von Daniela Dembert

Enger (WB). Vieles ist über den Kunstrasenplatz an der Ringstraße in den vergangenen Monaten gesagt worden. Bei der Eröffnung am Samstag überwog aber die Freude über die fertig gestaltete Anlage.

Offene Worte fand der Vereinsvorsitzende des SV Enger-Westerenger, Jürgen Dreier. Aufreger der vergangenen Wochen sei für viele Engeraner die Verkleinerung des Platzes gewesen: »Auf uns Vorstandsmitglieder ist unheimlich was eingeprasselt.« Von einem Kinderspielplatz sei die Rede gewesen, sagte Dreier gegenüber den Gästen – unter ihnen Mitglieder, Vertreter befreundeter Vereine, Ratsmitglieder, Vertreter der Stadtverwaltung sowie Bürgermeister Thomas Meyer. »Ich möchte in aller Deutlichkeit sagen, dass wir überhaupt nicht unglücklich sind«, betonte Dreier.

Kippsicheren Tore

Ursprünglich hatte das Spielfeld 104 mal 68 Meter gemessen, jetzt ist es verkleinert auf 100 mal 64 Meter. Dies sei der Unterbringung der neuen kippsicheren Tore und der Kabinen für die Auswechselspieler geschuldet. Da die Tore zu schwer seien, um sie – wie früher – über die Bande zu heben, seien sie jetzt am Spielfeldrand abgestellt. Das kleinere Spielfeld entspreche aber den Normen und sei auch für Bezirksligaspiele zulässig. Zudem sei es möglich, eine Sondergenehmigung zu erwirken. »Aber da müssen wir ja auch erstmal hinkommen«, meint Dreier.

Alle Entscheidungen seien in enger Absprache zwischen Stadt, Planungsbüro und Verein getroffen worden. Erleichtert seien alle Beteiligten angesichts der Diskussion um Mikroplastik über die Entscheidung, Kork statt Kunststoffgranulat als Einstreu für den Platz gewählt zu haben.

Gut investiertes Geld

Im sanierten Sportplatz sieht der Vorsitzende eine Investition in die Zukunft des Vereins. Zudem werde dieser nicht nur vom SVEW, sondern auch von anderen Vereinen und den Engeraner Schulen genutzt. »Das war gut investiertes Geld«, betonte Bürgermeister Thomas Meyer. »Sportliches Engagement und Miteinander in der Stadt liegt allen Mitgliedern des Rates am Herzen. Der Sportplatz ist als Treffpunkt ein wichtiger Bestandteil öffentlichen Lebens.« Mit 350.000 Euro sei das Endergebnis sogar noch 50.000 Euro unter den zunächst kalkulierten Kosten geblieben.

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