Fr., 11.10.2019

Noch Plätze im offenen Kleinkindertreff der Jugendhilfe im Haus der Kulturen frei Ein Ort für Spiel und Austausch

Beim Regenbogenkindertreff im Haus der Kulturen in Enger treffen sich immer mittwochs am Nachmittag Mütter mit ihren Kleinkindern zum Spielen und Klönen. Initiiert worden ist das offene Angebot von der Stadt Enger und der Evangelischen Jugendhilfe Schweicheln.

Beim Regenbogenkindertreff im Haus der Kulturen in Enger treffen sich immer mittwochs am Nachmittag Mütter mit ihren Kleinkindern zum Spielen und Klönen. Initiiert worden ist das offene Angebot von der Stadt Enger und der Evangelischen Jugendhilfe Schweicheln. Foto: Daniela Dembert

Von Daniela Dembert

Enger (WB). Zeit mit anderen Kindern verbringen, spielen, von einander lernen und Freundschaften schließen – all das ermöglicht der Regenbogenkindertreff im Haus der Kulturen. Jeden Mittwoch von 15 bis 16.30 Uhr sind Familien mit Kleinkindern im Alter von eineinhalb bis drei Jahren eingeladen, sich im Haus der Kulturen zu begegnen.

Der offene Kleinkindtreff an der Brandstraße 11 ist ein Angebot der Evangelischen Jugendhilfe Schweicheln in Kooperation mit der Stadt Enger.

In Steinbeck gibt es bereits seit längerem den Babytreff der Jugendhilfe. Vor einigen Monaten sei der Wunsch nach einem Angebot für etwas ältere Kinder aufgekommen, erklärt Anja-Annelies Stade vom Familienservice der Jugendhilfe.

Forum für Eltern

Die Kooperation mit der Stadt und dem Haus der Kulturen habe sich angeboten, weil die Einrichtung zentral im Stadtkern gelegen sei, ein ausgestattetes Spielzimmer habe und in dem Haus bereits mehrere Familien mit Kindern wohnten. »Gemeinsam mit Rolf Seele von der Stadt Enger mache ich auch die Neugeborenenbesuche und begleite geflüchtete Familien. Das ist ein guter Anknüpfungspunkt für uns«, sagt Stade.

»Die Idee ist, neben einem Angebot zur Kinderbespaßung auch ein Forum zu schaffen, in dem sich Eltern untereinander austauschen und kennenlernen können«, sagt Sozialarbeiter Rolf Seele. »Es gibt ja auch immer wieder Fragen, die bei der Erziehung aufkommen. Da hilft oft das Gespräch mit anderen Eltern. Als Jugendhilfe stehen wir natürlich auch gern beratend zur Seite«, sagt Nadine Rohr, die gemeinsam mit Stade den offenen Treff veranstaltet.

Kinder lernen voneinander

Es sei immer geplant gewesen, das Haus der Kulturen zu einem Begegnungszentrum für alle Menschen in der Widukindstadt zu machen und viele Kooperationspartner ins Haus zu holen, betont Bürgermeister Thomas Meyer. Den integrativen Charakter sieht das Stadtoberhaupt in diesem Angebot besonders gegeben: »Wo könnte Integration besser gelingen als unter Kindern, die einfach miteinander spielen und von einander lernen.«

Auch für die Eltern biete dieser interkulturelle Austausch Interessantes, sagt Anja-Annelies Stade: »Wir singen beispielsweise auch miteinander und haben kürzlich ein typisches moldavisches Kinderlied von einer Mutter vorgesungen bekommen. Erst war sie verschämt, hat sich dann aber doch getraut. Das war toll.«

Geschwister willkommen

Derzeit sind wieder Plätze im Kleinkindtreff am Mittwochnachmittag frei. »Nach den Sommerferien gab es einen Umbruch, weil einige Kinder dann einen Kitaplatz fanden«, erklärt die Diplom-Sozialpädagogin. Mit dem Alter nehme man es bei diesem Angebot nicht so genau, räumt Krüger ein. »Auch ältere und jüngere Geschwisterkinder sind willkommen.«

Die Teilnahme ist für alle Familien offen, kostenlos und ohne Anmeldung möglich.

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