Do., 31.10.2019

WGE: Schulhofgestaltung wird zum Gemeinschaftsprojekt Brücke verbindet viele Helfer

Viele Beteiligte haben dazu beigetragen, die neue Brücke auf dem Schulhof Nord des Widukind-Gymnasiums zu bauen und das Gelände drumherum zu gestalten. Die Schüler mögen ihre neue Sitz- und Spielecke schon jetzt.

Viele Beteiligte haben dazu beigetragen, die neue Brücke auf dem Schulhof Nord des Widukind-Gymnasiums zu bauen und das Gelände drumherum zu gestalten. Die Schüler mögen ihre neue Sitz- und Spielecke schon jetzt. Foto: Christina Bode

Von Christina Bode

Enger (WB). Diese Brücke ist nicht nur ein tolles Spielgerät für die Schulpausen, sie steht auch als Symbol für ein tolles Gemeinschaftsprojekt des Widukind-Gymnasiums.

Viele Hände waren nötig, um den Schulhof Nord neu zu gestalten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Eine neue Holzbrücke wurde aufgebaut, große Natursteine bieten Sitzgelegenheiten für die Schüler, Beete wurden bepflanzt und der Boden mit Rindenmulch ausgelegt.

Lehrer Boris Lenz, der für das Außengelände der Schule zuständig ist, hat zusammen mit einer Arbeitsgruppe – bestehend aus Schülern, Lehrern und städtischen Mitarbeitern – eineinhalb Jahre lang geplant, wie der Schulhof, der an dieser Stelle vor allem von Unterstufenschülern genutzt wird, verschönert werden könnte. »Es gab hier schon vorher eine Brücke, die war jedoch ganz morsch«, berichtet Lenz.

Spielgerät und Fotokulisse

Den Schülern war schnell klar, dass eine neue Brücke entstehen soll. »In der Unterstufe haben wir hier viel gespielt«, erinnert sich Schülersprecher Nadim Sediqi. Und auch die neue Brücke wird schon fleißig genutzt: als Spielgerät, aber auch als Fotokulisse oder für Videodrehs im Unterricht.

Aber eine Brücke lässt sich nicht so ohne Weiteres aufstellen. »Damit die Statik und die Größenverhältnisse passen, haben wir den Rat von Landschaftsarchitektin Anke Meyer-Heise hinzugezogen«, sagt Boris Lenz. Die Firma Arundo Tiefbau aus Hiddenhausen hat an dem Projekt mitgearbeitet, die Brücke gebaut hat die Tischlerei Ebmeyer aus Enger. Um Rasen, Hackschnitzel und Bepflanzung kümmerten sich die Lehrer. Unterstützung gab es dabei auch von Jobst Fischer-Riepe, der vor Boris Lenz für das Außengelände zuständig war.

Spenden gesammelt

Viel Arbeit steckten auch die Mitarbeiter der Stadt Enger in die Umgestaltung. »Das Gelände musste mit großen Kantsteinen abgestützt werden, außerdem musste eine Regenrinne gelegt werden. Darum haben sich die Mitarbeiter des Bauhofs gekümmert«, berichtet Lenz.

So ein großes Projekt kostet natürlich auch Geld. Die Schüler sammelten am Social Day und bei einem Sponsorenlauf Spenden für das Projekt, die Stadt Enger gab einen Teil dazu, ebenso der Förderverein der Schule, die SV und die Sparkassenstiftung. »Die Schulhofgestaltung ist ein tolles Gemeinschaftsprojekt geworden, bei dem jeder seine Vorstellungen einbringen konnte«, ist Schulleiter Dr. Ulrich Henselmeyer begeistert von dem Enthusiasmus aller Beteiligten.

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