Di., 03.12.2019

Grüne stellen Antrag auf Zebrastreifen – Ausschuss diskutiert am Donnerstag Spenger Straße soll sicherer werden

Fußgänger kommen aktuell nur schwer über die Spenger Straße. Die Grünen schlagen vor, etwa auf Höhe der Fleischerei Kühn einen Fußgängerüberweg einzurichten.

Fußgänger kommen aktuell nur schwer über die Spenger Straße. Die Grünen schlagen vor, etwa auf Höhe der Fleischerei Kühn einen Fußgängerüberweg einzurichten. Foto: Christina Bode

Enger (WB/bo). Fußgänger sollen die Spenger Straße künftig sicherer überqueren können – zumindest wenn es nach der Grünen-Fraktion im Engeraner Stadtrat geht. Fraktionsvorsitzende Regina Schlüter-Ruff fordert in einem Antrag an den Ausschuss für Öffentliche Sicherheit, Ordnung und Soziales, in der Sitzung, die am Donnerstag, 5. Dezember, um 17.30 Uhr beginnt, über einen Fußgängerüberweg zu sprechen.

In den verkehrsreichsten Zeiten sei die Spenger Straße eine viel befahrene Straße mit sehr hohem Verkehrsaufkommen, schreibt sie in dem Antrag. Das Überqueren der Straße sei mit langen Wartezeiten verbunden. Für Fußgänger sei es besonders gefährlich, weil die Verkehrslücken klein seien und die Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern oft nicht eingehalten werde.

Zebrastreifen zwischen zwei Ampeln

Dringlich erscheint es den Fraktionsmitgliedern darum, auf Höhe der Fleischerei Kühn oder der Apotheke einen Zebrastreifen einzurichten. Das wäre etwa in der Mitte der beiden Ampelanlagen, die sich in Höhe der Kreuzung Spenger Straße/Westerenger Straße und in Höhe des Blankenfohrwegs befinden und etwa 1300 Meter voneinander entfernt sind.

Ein weiteres Argument sieht Schlüter-Ruff in der Bushaltestelle Pirolweg oberhalb der Fleischerei Kühn, die Querungsbedarf generiert. Außerdem würden der Kundenparkplatz und die Fleischerei auf unterschiedlichen Straßenseiten liegen.

Sicherung der Fußgänger

„Eine der wichtigsten Aufgaben der Stadt Enger als zuständige Behörde ist die Sicherung des Fußgängers beim Überqueren der Fahrbahn“, schreibt sie. Den Nahverkehr zu fördern, habe sich die Stadt schon auf ihre Fahnen geschrieben und ein Radverkehrskonzept in Auftrag gegeben.

Der nächste logische Schritt sei die Förderung und Sicherung des Fußverkehrs, dabei würden Zebrastreifen eine wichtige Rolle spielen. Auch in Hinblick auf den Klimaschutz spiele die Förderung des Fußverkehrs eine Rolle. Der beantragte Zebrastreifen in Westerenger sei der erste Schritt.

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