Mi., 12.02.2020

CDU Enger nennt Ideen für eine Umgestaltung – über Fördermittel nachdenken Hallenbad mit Beach-Bar und Volleyballfeld?

Die CDU hat sich Gedanken darüber gemacht, wie das Gartenhallenbad attraktiver werden könnte.

Die CDU hat sich Gedanken darüber gemacht, wie das Gartenhallenbad attraktiver werden könnte. Foto: Christina Bode

Enger (WB). Zur geplanten Umgestaltung des Gartenhallenbades nimmt die CDU Enger jetzt Stellung. „Die CDU in Enger begrüßt den Vorstoß von Bürgermeister Thomas Meyer über die zukünftige Ausgestaltung des Gartenhallenbades zu diskutieren. Das Hallenbad ist ein wichtiger Bestandteil der Infrastruktur in Enger und ein bedeutender Faktor für die Naherholung“, schreiben die Christdemokraten.

Neben dem Schwimmbad mache eine große Außenfläche mit Baumbestand und ein helles Ambiente das Bad im Sommer wie im Winter besuchenswert. „Die Attraktivität soll und kann dennoch gesteigert werden“, finden die Parteimitglieder. CDU-Fraktion und Stadtverband haben sich dazu bereits Gedanken gemacht.

Anbau mit zweiter Wasserfläche

„Das Hallenbad hat nur eine Wasserfläche, die von Schulklassen, Hobbyschwimmern, aber auch von Familien mit Kindern genutzt wird. Diese vielseitige Nutzung bringt gewisse Schwierigkeiten mit sich“, erläutert Philip Kleine­berg, Bürgermeisterkandidat der CDU. Schwimmer wollten die gesamte Fläche nutzen und seien mit geringerer Wassertemperatur einverstanden. Um das Bad für Familien und Kinder attraktiver zu gestalten, wäre ein abgetrennter Bereich in einem Anbau mit einer weiteren Wasserfläche, die flacher ist und eine höhere Wassertemperatur bietet, ideal.

„Insoweit könnte ein Anbau an den bestehenden Gebäudekomplex das neue Becken aufnehmen. Das bestehende Becken könne Schwimmern, Sportgruppen und Schulklassen dienen. In einem Anbau könnten neben einem Kinderbecken auch Liegen und Pflanzen eine größere Aufenthaltsqualität bieten. Große Glasflächen und viel Tageslicht sollen auch weiterhin den gesamten Gebäudekomplex beherrschen“, schlägt die CDU vor.

Finanzierung prüfen

Dass so ein Projekt nicht durch die Stadt Enger allein finanziert werden könne, sei der CDU bewusst. Daher müsse geprüft werden, ob neben ISEK-Fördermitteln des Landes auch Bundesmittel aus dem Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ beantragt werden können.

Volleyballplatz und Beach-Bar

Der Außenbereich sei ideal zum Verweilen. Es fehle aber eine Sportanlage, die Abwechslung bietet. Ein Beachvolleyballfeld könne in die Liegewiese integriert werden. Ein solches Feld sei nicht besonders kostspielig und könnte schnell errichtet werden. „Große Planungen sind für die Umsetzung nicht notwendig, das Feld könnte bereits im Sommer 2020 neue Gäste anlocken“, führt Kleine­berg aus.

Als besonderes Projekt schwebt der CDU außerdem die Einrichtung einer Beach-Bar auf dem Gelände oder in Randlage der Wiese vor. Diese könne mit Unterstützung von Politik und Verwaltung initiiert werden, müsse dann aber durch einen privaten Betreiber mit Leben gefüllt werden.

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