Mi., 26.02.2020

Abstimmungen zwischen Klinikum, Gesundheitsamt und Verwaltung laufen Kreis wappnet sich gegen das Coronavirus

Das Klinikum in Herford hat als einziges Krankenhaus des Kreises eine Infektionsstation, die auch für den Fall einer Ausbreitung von Corona-Viren in der Region vorbereitet ist.

Das Klinikum in Herford hat als einziges Krankenhaus des Kreises eine Infektionsstation, die auch für den Fall einer Ausbreitung von Corona-Viren in der Region vorbereitet ist.

Herford (WB). Nachdem das Coronavirus erstmals bei einem Patienten aus Nordrhein-Westfalen nachgewiesen wurde, zeigt sich der Kreis Herford vorbereitet. Schon im Vorfeld habe es Gespräche zwischen dem Gesundheitsamt und dem Klinikum Herford gegeben, „da das Herforder Klinikum als einziges Krankenhaus im Kreis Herford über eine auch für diesen Fall ausgerüstete Infektionsstation verfügt“. Das teilt Kreissprecherin Petra Scholz mit.

Das Klinikum Herford und das Gesundheitsamt des Kreises stünden in enger Absprache. „Alle Maßnahmen erfolgen in enger Absprache mit übergeordneten Behörden, darüber hinaus gibt es standardisierte Handlungsanweisungen, die den jeweiligen Erfordernissen je nach aktueller Lage angepasst werden“, so Petra Scholz.

Das Gesundheitsamt des Kreises Herford sei zuständig, wenn es nach bestätigten Fällen um die Ermittlung von Kontakt-Personen geht. Auch dafür gebe es bereits Ablauf-Pläne und vorbereitete Listen. Zudem berate das Gesundheitsamt seit Wochen sowohl besorgte Patienten als auch Kollegen und Mediziner.

Engen Körperkontakt meiden

Der Kreis Herford rät, die gleichen Schutzmaßnahmen wie auch für andere Atemwegserkrankungen zu ergreifen: Benutzung von Einmaltaschentüchern und häufiges gründliches Händewaschen sind ratsam, enge körperliche Kontakte sind zu vermeiden. Wer niesen muss, sollte in die Ellenbeuge und nicht in die Hand niesen.

Menschen, die grippeähnliche Symptome aufweisen und sich zu dem zuvor in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder mit Menschen Kontakt hatten, die nachweislich am Corona Virus erkrankt sind, sollten ihren Hausarzt oder eine Notarztpraxis zunächst telefonisch kontaktieren, um die weitere Vorgehensweise abzuklären.

Zudem verweist der Kreis Herford unter anderem auf Online-Informationen des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie auf eine Coronavirus-Hotline: 0211/8554774.

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