Mo., 09.03.2020

„Teen Stones“ geben Konzert in voller WGE-Aula in Enger „Durchgestylt bis ins Programmheft“

„Hero“ von Mariah Carey singen die 18 Sängerinnen der „Teen Stones“, und über ihnen erinnert das Superheldinnen-Bild an den Weltfrauentag, den der Chor nur zu gerne aufgreift.

„Hero“ von Mariah Carey singen die 18 Sängerinnen der „Teen Stones“, und über ihnen erinnert das Superheldinnen-Bild an den Weltfrauentag, den der Chor nur zu gerne aufgreift. Foto: Meyer

Von Thomas Meyer

Enger (WB). Weit mehr als eine Aneinanderreihung bekannter Lieder hat der Chor „Teen Stones“ bei seinem Konzert in der Aula des Widukind Gymnasiums präsentiert: ein audiovisuelles Erlebnis, durchgestylt bis ins Programmheft und mit eigenen Arrangements und Choreografien angereichert.

Bei aller Finesse versprühen die 18 Sängerinnen und Chorleiterin Martina Böske immer auch eine gewisse Leichtigkeit. Da kommen die Ansagen spontan und ohne vorheriges Einüben, da räumt zwischendurch mal der „Hausmeister“ die Requisiten für „My favourite things“ auf.

Aus dem Titel aus dem Musical „The sound of music“ entstammte übrigens ein Teil des Konzertmottos: „Heroes, Tigers and Crisp Apple Strudels“ (Helden, Tiger und Apfelstrudel) spielt daneben auch auf „Hero“ von Mariah Carey und „Eye of the tiger“ von Survivor an.

Ambitioniertes Programm

Ambitioniert war das Programm sowohl in musikalischer als auch in textlicher Hinsicht. Martina Böske begnügte sich mit Klavierbegleitung, verzichtete auf jegliches Playback, was die Sängerinnen beispielsweise bei „Haus am See“ von Peter Fox mit A-cappella-„Instrumenten“ kompensierten. Ein pfiffiges, eigenes Arrangement mischte in einem so genannten „Mashup“ Helene Fischers „Atemlos“ mit Adeles „Rolling in the deep“, was wegen der komplizierten Melodieverläufe eine große Leistung der 15- bis 30-Jährigen bedeutete.

Zum Nachdenken anregen

Inhaltlich wollte der junge Chor zum Nachdenken anregen. In der zweiten Hälfte standen Umwelt und Klima im Mittelpunkt. Dazu gab es „Sag mir, wo die Blumen sind“ in einer Version des Naturschutz-Bundes und „For the beauty of the earth“ von John Rutter. Auf der Leinwand über der Bühne zeigte der Chor, was er mit den Liedern verbindet, und bei „A million dreams“ verzauberte eine Lichterketten-Choreografie die mehreren hundert Zuschauer.

„Mich freut, dass wir uns offenbar einen Namen gemacht haben, ein Anziehungspunkt geworden sind und zur Kultur Engers beitragen können“, sagte Martina Böske.

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