Hobbyornithologe Eckhard Lietzow beobachtet Tiere in den Bruchwiesen
Engers Storch weiter allein

Enger (WB/dd). Schon mehrfach hat es in den vergangenen Wochen vielversprechend ausgesehen für Storchennachwuchs in Enger. Nun ist das Storchenmännchen, das den Horst in den Bruchwiesen seit Mitte Februar bewohnt, wieder allein.

Dienstag, 31.03.2020, 16:29 Uhr aktualisiert: 31.03.2020, 16:32 Uhr
Ein Bild der Idylle bot sich Storchbeobachtern zwischen dem 21. und 23. März und ließ auf Nachwuchs im Engeraner Storchenrevier hoffen. Jetzt ist das Männchen, das seit Mitte Februar das Nest bewohnt, wieder allein. Foto: Eckhard Lietzow
Ein Bild der Idylle bot sich Storchbeobachtern zwischen dem 21. und 23. März und ließ auf Nachwuchs im Engeraner Storchenrevier hoffen. Jetzt ist das Männchen, das seit Mitte Februar das Nest bewohnt, wieder allein. Foto: Eckhard Lietzow

Seine letzte amouröse Errungenschaft war eine unberingte Storchendame, die zunächst von Beobachtern in der näheren Umgebung gesehen worden war und vom 21. bis 23. März mit auf dem Horst verweilte.

Gemeinsame Arbeiten am Nest

Naturfotograf Eckhard Lietzow konnte das Paar bei Arbeiten am Nest, gegenseitiger Gefiederpflege und einer Begattung beobachten. Aber schon wenige Tage später saß Meister Adebar wieder allein im Horst.

Warum es für das Storchenmännchen trotz attraktivem Eigenheim und gutem Nahrungsangebot in den derzeit feuchten Bruchwiesen in diesem Jahr nicht so recht klappen will, weiß der Hobbyornithologe nicht.

Viel unterwegs

„Tagsüber ist er viel unterwegs“, gibt Lietzow zu bedenken. Möglich, dass er den Damen auf der Durchreise schlichtweg entgangen ist. Aber auch die bisherigen Aspirantinnen wollten nicht bleiben.

Sollte Enger nach drei Jahren in Folge in dieser Saison tatsächlich ohne Storchennachwuchs bleiben?

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