Bauer Bernd aus Enger-Besenkamp macht beim RTL-Format „Bauer sucht Frau“ mit
„Schnapsidee“ mit Folgen

Enger (WB). Wenn Landwirte in der Sendung „Bauer sucht Frau“ die große Liebe suchen, schaut regelmäßig ein Millionenpublikum zu. In der nächsten Staffel des RTL-Formats ist Bauer Bernd aus Besenkamp einer der Kandidaten. Dass der 51-Jährige mitmacht, hat er einer „Schnapsidee“ zu verdanken, die einer seiner Mitarbeiter hatte.

Donnerstag, 11.06.2020, 07:01 Uhr aktualisiert: 12.06.2020, 08:38 Uhr
Bauer Bernd aus Besenkamp macht bei der 16. Staffel des RTL-Formats „Bauer sucht Frau“ mit. Eine potenzielle Partnerin muss sich auch mit Dogge Lui gut verstehen. Foto: Daniela Dembert
Bauer Bernd aus Besenkamp macht bei der 16. Staffel des RTL-Formats „Bauer sucht Frau“ mit. Eine potenzielle Partnerin muss sich auch mit Dogge Lui gut verstehen. Foto: Daniela Dembert

„Der hat gesagt: Ich melde dich da jetzt an“, erzählt der Schweinebauer. Und nun gibt es kein Zurück mehr. Der Auftakt zur 16. Staffel von „Bauer sucht Frau“ lief bereits am Pfingstmontag. 13 Kandidaten und eine Kandidatin wurden darin jeweils mit einer kurzen Homestory vorgestellt – darunter Bauer Bernd aus Enger, der sich als sportlich, naturverbunden und tierlieb beschreibt.

Einzigartige Erfahrung

Die Erwartungshaltung, seine Traumfrau auf diese Weise zu finden, habe er zwar nicht, „aber es ist auf jeden Fall eine einzigartige Erfahrung“, meint Bauer Bernd. Jetzt sind potenzielle Interessentinnen gefragt, sich beim Sender zu bewerben und dem Schweinebauern zu beweisen, dass man auch im Fernsehen seine große Liebe finden kann.

Der Drehtag zur Homestory dauerte übrigens acht Stunden und sei ein interessantes Erlebnis gewesen, erzählt der Landwirt. „Das Team war supernett und cool.“ Wirklich irritierend seien nur die Schutzmasken gewesen. „Immerhin war das mein erster Dreh und dann die Mimik der Menschen, mit denen ich arbeite, nicht richtig lesen zu können, war schon blöd“, meint der 51-Jährige.

Keine Scheunenparty

Coronabedingt findet das erste Beschnuppern Mitte Juli nicht im Rahmen der sonst üblichen Scheunenparty statt, sondern im kleineren Kreis. „Und dann beginnt auch schon die Hofwoche“, sagt Bernd gespannt. Eine von ihm ausgewählte Bewerberin wird dann eine Woche mit ihm auf seinem Hof verbringen, um den dynamischen Single und seinen Alltag näher kennenzulernen. Ausgestrahlt werden die Sendungen aber erst im Herbst.

Schweinebauer Bernd, der mit seinen Eltern Gudrun (80) und Rudi (86) und zeitweise auch mit seinem 19-jährigen Sohn Tom auf dem Hof lebt, mag es sportlich. Mit dem Mountainbike fährt er in Begleitung seines treuen Freunds, Dogge Lui, durch den Wald, geht spazieren und spielt gern Volleyball. Eine sportliche Veranlagung ist ihm auch bei einer potenziellen Partnerin wichtig. Fleisch und Wurst gehören für den Agrarwirt dagegen nicht zwingend auf den Teller. „Ich esse auch sehr gern Salat“, sagt er.

Geben und Nehmen

250 Sauen nennt er sein Eigen. Alle drei Wochen kommen Jungtiere zur Welt. „Es ist immer wieder schön zu sehen, wie die kleinen Ferkel geboren werden. Das bewegt einen jedes Mal wieder“, erzählt Bernd in seinem Vorstellungsvideo. Er habe einen sehr guten Draht zu den Tieren. „Ich möchte einfach, dass es ihnen gut geht. Das ist meine Aufgabe als Tierwirt“, betont der Bauer.

Dass dieser Beruf für ihn Berufung ist, hat der 51-Jährige schon von Kindesbeinen an gewusst. „Ich hab immer mit angepackt und Spaß an der Arbeit mit den Tieren gehabt“, blickt er zurück. An einer potenziellen Partnerin sei ihm wichtig, dass sie interessiert und emphatisch ist, dass sie auch Fragen stelle. „Es ist doch schön, wenn man jemanden hat, mit dem man sich austauschen, dem man etwas erzählen kann. Unter einer gesunden Partnerschaft verstehe ich ein Geben und Nehmen.“ Wenn alles passe, sagt Bauer Bernd, schließe er auch nicht aus, noch einmal Vater zu werden.

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