Musikschule Enger-Spenge bietet breite Instrumentenpalette an – Infovormittag fällt aus
Einladung zum Probeunterricht

Enger/Spenge (WB). Wer in diesen Tagen in die Musikschulräume in Enger kommt, wird von rot-weißem Flatterband begrüßt. Auch hier herrschen strenge Vorgaben, was Hygiene, Abstand und Einbahnstraßenregelungen angeht. „Da wir in diesem Jahr wegen Corona keinen Schnuppervormittag anbieten können, laden wir alle Interessierten ein, einen persönlichen Termin für einen Probeunterricht zu machen“, sagt Schulleiter Karl-Heinz Hagencord.

Sonntag, 14.06.2020, 16:02 Uhr aktualisiert: 14.06.2020, 16:10 Uhr
Kooperationen liegen noch weitgehend auf Eis, beim Ins­trumentalunterricht gibt es keine Einschränkungen mehr. Darüber freuen sich unter anderem die Schüler sowie Schulleiter Karl-Heinz Hagencord. Foto: Ruth Matthes
Kooperationen liegen noch weitgehend auf Eis, beim Ins­trumentalunterricht gibt es keine Einschränkungen mehr. Darüber freuen sich unter anderem die Schüler sowie Schulleiter Karl-Heinz Hagencord. Foto: Ruth Matthes

80 bis 90 Prozent ihres Angebotes könne die Musikschule Enger-Spenge inzwischen wieder anbieten, erklärt er. Während die Kooperationen mit Kitas, Wittekindshof, Grund- und weiterführenden Schulen noch weitgehend auf Eis liegen, gebe es beim Ins­trumentalunterricht keine Einschränkungen mehr – mal abgesehen vom Ensemblespiel, das wegen der Abstandsregeln immer noch ein Problem sei.

„Glücklicherweise haben wir unter den knapp 30 Lehrkräften keine, die zur Corona-Risikogruppe gehören und daher nicht arbeiten könnten“, erklärt Hagencord. Wer in den nächsten Tagen und Wochen also einmal sein Wunschinstrument ausprobieren wolle, könne das auf jeden Fall tun.

Klavier ist beliebt

Der übliche Einstieg in eine Musikschullaufbahn führt über die musikalische Früherziehung. „Dort werden im Sommer wieder viele Plätze frei“, verspricht Hagencord. Gedacht ist diese Einführung in Musik und Instrumente für Kinder von vier bis sechs Jahren. „Im Anschluss daran können die Jungen und Mädchen eigentlich schon in alle Instrumentengruppen einsteigen“, sagt der Musikschulleiter. Lediglich beim Saxophon sei es wichtig, dass die Vorderzähne ganz herausgewachsen sind.

Das beliebteste Instrument an der Musikschule ist das Klavier. „Doch auch dort haben wir noch ausreichend Unterrichtskapazitäten für Neueinsteiger“, versichert Hagencord. Die Musikschule bietet auch weitere Tasteninstrumente wie Orgel, Keyboard und Cembalo an.

Außerdem können Kinder oder auch jugendliche und erwachsene Anfänger in der Musikschule am Lehmkuhlenweg in Enger und in der Realschule in Spenge auch Streich-, Blechblasinstrumente in allen Höhenlagen erlernen – von Trompete bis Tuba und Violine bis Kontrabass. Hinzu kommen die Holzblasinstrumente Block-, Querflöte und Saxophon. Zupfinstrumente wie E-Gitarre, Gitarre und E-Bass, Gesang und Schlagwerk runden das Angebot ab, wobei der Schlagzeugunterricht bisher nur in Enger möglich ist. „Unter Schlagwerk versteht man alles vom beliebten Drumset, das für viele das Einstiegsinstrument ist, bis zu Xylophon, Marimba- und Vibraphon oder afrikanischer Djembe-Trommel“, erklärt Hagencord, der von Haus aus selbst ein Rhythmiker ist, wie er sagt.

Termine per Mail oder Telefon

Er legt viel Wert auf den Ensembleunterricht. „Dabei erlernen die Schüler nicht nur musikalische, sondern auch soziale Kompetenzen“, betont er.  

Einen Termin für eine kostenlose Probestunde können Interessierte jeden Alters in den Sekretariaten in Enger unter der Telefonnummer 05224/6270 oder per Mail an ms.enger@enger-spenge.de und in Spenge unter Telefon 05225/4664 oder Mail ms.spenge@enger-spenge.de ausmachen. „Dort kann man das – natürlich frisch desinfizierte – Wunschins­trument einmal selbst in die Hand nehmen und ausprobieren“, so Hagencord. Die Lehrkräfte stünden für alle Fragen bereit. Die Anmeldefrist für die Musikschule für das Schuljahr 2020/21 endet am 1. August. Für den Einstieg stehen den Schülern auch diverse Leihinstrumente zur Verfügung.

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