Stadt Enger gestaltet Bushaltestellen an der Tiefenbruchstraße um
Schulweg wird sicherer

Enger (WB). Die Stadt Enger nutzt die Sommerferien, um die Schulwegsicherheit im Bereich der Bushaltestellen an der Tiefenbruchstraße zu verbessern. Anstelle der bisherigen Bushaltebucht vor dem Schulgrundstück des WGE werden Mitarbeiter des Bauhofs hier in den kommenden Tagen den Gehweg verbreitern und die örtlichen Gegebenheiten an aktuelle Konzepte der Verkehrsplanung anpassen.

Dienstag, 30.06.2020, 20:00 Uhr
Mitarbeiter des Bauhofs haben an der Tiefenbruchstraße mit dem Rückbau der Bushaltebucht vor dem Gymnasium begonnen. Foto:
Mitarbeiter des Bauhofs haben an der Tiefenbruchstraße mit dem Rückbau der Bushaltebucht vor dem Gymnasium begonnen.

Etwa 450 Schüler nutzen Schul- oder Linienbusse für ihren Schulweg zum Widukind-Gymnasium. Für sie gibt es direkt vor der Schule Bushaltestellen in beiden Fahrtrichtungen der Tiefenbruchstraße. Zu Stoßzeiten halten hier Busse auch gleichzeitig auf beiden Seiten.

Eltern-Taxis nutzen Gasse

In der Mitte verblieb bislang wegen der Bushaltebucht in Fahrtrichtung Sattelmeierstraße/Spenger Straße, in die die Busse einscherten, eine schmale Gasse. Diese wurde vom übrigen Verkehr, darunter nicht wenigen „Eltern-Taxis“, ebenfalls in beiden Richtungen genutzt. Für viele Buskinder ist zum Erreichen ihrer Linie direkt vorm Gymnasium eine Straßenüberquerung nötig.

Brenzlige Situationen

„Wenn sie hier vor oder hinter einem stehenden Bus auf die Tiefenbruchstraße traten, gab es immer wieder brenzlige Situationen. Mit der jetzigen Umgestaltung sollen diese künftig vermieden werden“, erklärt Bürgermeister Thomas Meyer.

So wird nun also die bisherige Bushaltebucht auf das Niveau des Bürgersteiges erhöht und das Sicherheitsgeländer entsprechend versetzt. Folge ist einerseits eine vergrößerte Fläche als Wartezone für Buspassagiere. Andererseits wird zu jenen kritischen Zeiten, in denen auch ein Bus auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite wartet, für Autos kein Passieren der Engstelle mehr möglich sein.

Gefahr vermindern

Für die Schüler bedeutet dies an dieser Stelle endlich gefahrloses Wechseln auf die andere Straßenseite. Thomas Meyer meint: „Der Individualverkehr wird dann etwas Geduld aufbringen müssen. Im Sinne eines sicheren Schulweges hoffen wir hierfür aber auf Verständnis.“

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