Mitschnitte von Veranstaltung am Gartenhallenbad gehen heute online
Konzertfilm feiert Youtube-Premiere

Enger (WB). Die erste kulturelle öffentliche Veranstaltung während der Corona-Zeit geht in die Engeraner Geschichte ein: Das gelungene Foursome-Konzert, das am Abend des 27. Juni im Außenbereich des Gartenhallenbades der Widukindstadt stattfand, wurde vom Förderverein Wittekinds Kultur mit Unterstützung der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford filmtechnisch festgehalten.

Freitag, 17.07.2020, 12:48 Uhr aktualisiert: 17.07.2020, 12:50 Uhr
Musiker Sven Kreinberg (von links), Heidi Schumacher (Wittekinds Kultur), Musiker Jens Kosmiky und Andreas Kelch (Volksbank Bad Oeynhausen-Herford) hoffen auf zahlreiche Klicks auf dem Youtube-Kanal des Vereins Wittekinds Kultur, auf dem das Video des ersten Konzerts unter Corona-Bedingungen in Enger zu sehen sein wird. Foto: Julia Günter
Musiker Sven Kreinberg (von links), Heidi Schumacher (Wittekinds Kultur), Musiker Jens Kosmiky und Andreas Kelch (Volksbank Bad Oeynhausen-Herford) hoffen auf zahlreiche Klicks auf dem Youtube-Kanal des Vereins Wittekinds Kultur, auf dem das Video des ersten Konzerts unter Corona-Bedingungen in Enger zu sehen sein wird. Foto: Julia Günter

Im Zeitzeugnis zu sehen sind die Künstler, die zum Abendprogramm aufgetreten sind: Roman Möller mit Christian Szameit, Body von den Helden mit Sven Kreinberg und Svenja Koch und zu guter letzt Jens Kosmiky konnten mit ihrer Musik insgesamt immerhin 80 Besucher wieder in Festival-Laune versetzen – und das trotz der aktuell schwierigen Bedingungen.

Film ist 45 Minuten lang

„Die Abstände im Publikum und auch zwischen uns auf der Bühne waren sehr ungewohnt und groß“, erinnert sich Sebastian Dold von der Kinderband Krawallo. Auch Jens Kosmiky wird dieses Konzert der besonderen Art wohl lange im Gedächtnis bleiben: „Wenn man unter normalen Verhältnissen einen Witz macht, hört man meistens auch Gelächter oder Kichern. Das hört man aber nicht, wenn die Leute mindestens fünf Meter von einem selbst entfernt stehen und dann auch noch voneinander so verstreut sind. Es ist einfach surreal aber auch spannend.“ Es war laut den beiden Musikern der besonderen Situation geschuldet, all das auch bildlich festzuhalten.

„Der Film ist gut 45 Minuten lang. Es werden jeweils drei Lieder pro Künstler zu sehen sein. Die Musik steht also klar im Vordergrund“, erklärt Sebastian Dold, „Interessant sind aber auch die Aufnahmen des Bürgermeisters, von drei verschiedenen Besucherinnen und zum Schluss auch die von Daniela Dembert vom Kultur- und Verkehrsverein Enger“ Es seien drei ganz verschiedene Arten, wie die verschiedenen Personen das Konzert wahrgenommen haben, und die am Ende des Films dann kommentarlos dargestellt werden.

Viele lokale Akteure

Das Konzert und auch die Filmproduktion wurden von lokalen Akteuren gestemmt: Neben den Musikern, die alle aus der Umgebung von Enger und Spenge kommen, wurde auch bei der Bild- und Tonverarbeitung auf Spezialisten aus der Heimat gesetzt. „Der Engeraner Jason Gehring war für das Bild zuständig, während Wigbert Pieper aus Enger den Live-Sound des Konzertes übernahm. Den Ton für den Film hat Christian Szameit aus Spenge nachbearbeitet. Es hat also durch und durch alles mit Enger und Spenge zu tun“, freut sich Dold.

Der Film wird ab dem 17. Juli, 15 Uhr, auf dem Youtube-Kanal von Wittekinds Kultur kostenlos für jedermann zusehen sein. Ebenso wird über die Facebook-Seite und die Homepage des Kultur- und Verkehrsvereins und auch der Stadt Enger ein Link zu dem Video zu finden sein. „Es ist kein Dokumentarfilm. Es ist ein Zeitzeugnis, welches so in der Form in die lokale Geschichte eingehen wird. Denn so eine kulturelle Veranstaltung hat es hier bis jetzt noch nie gegeben“, sagt Sebastian Dold.

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