Partei tritt in ihrem Wahlprogramm für eine Sekundarschule ein
Grüne Ideen für Enger

Enger (HK). Klimaschutz, Stadtentwicklung und Bildungsgerechtigkeit sind die Kernthemen, mit denen die Engeraner Grünen um Bürgermeisterkandidatin Regina Schlüter-Ruff in den Wahlkampf ziehen. Bei der Vorstellung des Wahlprogramms haben laut Stadtverbandssprecher Maik Babenhauserheide viele neue Mitglieder mitgewirkt. „Das tut dem Programm gut”, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende.

Donnerstag, 23.07.2020, 11:00 Uhr
Die Grünen-Bürgermeisterkandidatin Regina Schlüter-Ruff (Mitte) stellt mit den Stadtverbandssprechern Maik Babenhauserheide und Regine Steffen das Wahlprogramm der Partei vor. Im Zentrum stehen Klimaschutz, Stadtentwicklung und Bildungsgerechtigkeit. Foto: Dembert
Die Grünen-Bürgermeisterkandidatin Regina Schlüter-Ruff (Mitte) stellt mit den Stadtverbandssprechern Maik Babenhauserheide und Regine Steffen das Wahlprogramm der Partei vor. Im Zentrum stehen Klimaschutz, Stadtentwicklung und Bildungsgerechtigkeit. Foto: Dembert

Der Klimaschutz solle durch erneuerbare Energien voran getrieben werden. „In Enger werden nur fünf Prozent der für Photovoltaikanlagen möglichen Flächen genutzt. Wir können mit Blick auf den Haushalt nach Corona keine finanziellen Förderungen zusagen, wollen aber mit Manpower unterstützen”, sagt Regine Steffen. In Bebauungsplänen könnten etwa Photovoltaikanlagen sowie Regenwasserzisternen zur verbindlichen Auflage werden.

Begrünung der Innenstadt

Um das Mikroklima der Innenstadt zu verbessern macht sich die Partei für mehr Begrünung stark. Hier gebe es Schnittstellen zur Stadtentwicklung. Man wolle die Chance nutzen, die die zweite Schreibung eines integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) biete und für mehr Aufenthaltsqualität auf dem Barmeierplatz sorgen. Dieser soll grüner und multifunktionaler werden. „Durch eine Abbindung des Verkehrs könnte die Ansiedlung von Gastronomie begünstigt und der Platz für Familien sicherer gestaltet werden”, sagt Schlüter-Ruff.

Attraktiver ÖPNV

Stadtentwicklung bedeute auch Mobilität und die wiederum solle unter Klimaschutzaspekten angegangen werden. „Auf Anregung von uns Grünen ist das Alltagsradwegekonzept ins Leben gerufen worden, das jetzt in der Umsetzung ist”, gibt Schlüter-Ruff ein Beispiel. Um den Individualverkehr zu reduzieren, bedürfe es eines attraktiven ÖPNV.

Keine Schnellschüsse

Mit großem Weitblick müsse im Schulbereich agiert werden, betont Maik Babenhauserheide. Schnellschüssen im Zuge des Wahlkampfes wollten sich die Grünen vor allem beim Thema Grundschulstandort Enger-Mitte verwahren und zunächst die Ergebnisse der einstimmig verabschiedeten Machbarkeitsstudie abwarten. Weiterhin machen sich die Grünen für die Einrichtung einer Sekundarschule stark, um allen Schülern ein gemeinsames Lernen in Enger zu ermöglichen.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7504745?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198393%2F2514624%2F
Kurz vor dem Kontrollverlust
Mit Megafonen wiesen Ordnungsamtsmitarbeiter die Schnäppchenjäger darauf hin, dass die Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten sind.
Nachrichten-Ticker