„Chance zum Leben - ALS“ in Enger erhält Spende von Brauerei „Krombacher“
Unbürokratische Hilfe

Enger (HK). 2500 Euro hat die Krombacher Brauerei jetzt an „Chance zum Leben - ALS“ übergeben. Der Engeraner Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, Betroffenen von amyotropher Lateralsklerose (ALS), einer degenerativen Erkrankung des motorischen Nervensystems, und ihren Angehörigen schnelle und unbürokratische Hilfe zu leisten. Diese Arbeit unterstütze Krombacher gern, versicherte Gebietsverkaufsleiter Eugen Klassen anlässlich der Scheckübergabe.

Donnerstag, 17.09.2020, 05:05 Uhr aktualisiert: 17.09.2020, 05:10 Uhr
Eugen Klassen (rechts), Gebietsverkaufsleiter der Krombacher Brauerei, überreicht einen Scheck an Vorstand und Mitglieder des Vereins „Chance zum Leben - ALS“. Über die Zuwendung freuen sich Bernd Neubauer (von links), Janine und Mirco Weigand, Martina Neubauer und Marcus Glüpker. Foto: Daniela Dembert
Eugen Klassen (rechts), Gebietsverkaufsleiter der Krombacher Brauerei, überreicht einen Scheck an Vorstand und Mitglieder des Vereins „Chance zum Leben - ALS“. Über die Zuwendung freuen sich Bernd Neubauer (von links), Janine und Mirco Weigand, Martina Neubauer und Marcus Glüpker. Foto: Daniela Dembert

„Wegen Corona ist das Ehrenamt in diesem Jahr sehr gebeutelt: es konnten keine Veranstaltungen stattfinden, bei denen Vereine und Hilfsorganisationen auf sich hätten aufmerksam machen oder Spenden generieren können”, weiß Klassen von vielen Gemeinnützigen, die sich für die Krombacher Spendenaktion beworben haben. Seit 2003 vergibt die Brauerei bundesweit Geld in einer jährlichen Gesamthöhe von 250.000 Euro an 100 Vereine, Institutionen und Organisationen. In diesem Jahr stand die Hilfe für das Ehrenamt im Fokus.

ALS bleibt trotz Corona aktiv

Corona habe zwar das öffentliche Leben eine Zeitlang lahm gelegt, nicht aber die Krankheit ALS, berichtet Martina Neubauer vom Vorstandsteam des Vereins. Betroffene und deren Familien hätten im besonderen Maße mit der Isolation zu kämpfen, denn einerseits gehörten ALS-Erkrankte einer Risikogruppe an, andererseits sei der Austausch mit anderen Menschen für sie und ihre Angehörigen besonders wichtig. „Aus diesem Grund hatten wir auch kurz vor Corona eine Selbsthilfegruppe ins Leben gerufen, die wir jetzt gern wieder aktivieren würden, um uns zu treffen, solange das Wetter noch Zusammenkünfte unter freiem Himmel zulässt“, sagt Neubauer.

Häufig meldeten sich Betroffene bei ihr, die in erster Linie ein offenes Ohr brauchten. Aber auch eine schnelle und zielgerichtete finanzielle Unterstützung sei in vielen Fällen ein wahrer Segen für die von langen Antragsliturgien an Kranken- und Pflegekassen gebeutelten Familien.

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