Anwohner des Heimstättenwegs fordern die Stadt auf, für Sicherheit zu sorgen
Gefährliche Dornen

Herford (WB). Bis zu drei Zentimeter lange, gerade, rotbraune, feste Dornen sorgen derzeit im Heimstättenweg für Ärger bei den Anwohnern. Sie werfen der Stadt Herford vor, bei der Fällung mehrerer umsturgefährdeter Robinien die Wurzeln nicht mit entfernt zu haben.

Donnerstag, 24.07.2014, 06:55 Uhr
Anwohner des Heimstättenwegs fordern die Stadt auf, für Sicherheit zu sorgen : Gefährliche Dornen
Die Ausläufer der gefällten Robinien haben dicke Dornen und verbreiten sich im Heimstättenweg in Windeseile. Foto: Moritz Winde

Die Folge: Die Bäume treiben wieder aus. »Überall sprießen die Ausläufer meterhoch aus dem Boden und ragen auf die Straße und auf den Bürgersteig. Das sieht nicht nur hässlich aus. Die Dornen können für spielende Kinder zur Gefahr werden«, sagt Anlieger Heinz-Hermann Schmidt (68) und fordert die Stadt auf, für Sicherheit zur sorgen.

Mehrfach habe der Rentner die Verwaltung bereits auf das »aggressiv wuchernde Risiko« hingewiesen. Immer sei er vertröstet worden. »Passiert ist bislang nichts. Dabei kommen die städtischen Gärtner hier regelmäßig vorbei und müssten eigentlich erkennen, dass das so nicht bleiben kann.«

Die Wurzeln verlaufen meterlang in alle Richtungen

Heinz-Hermann Schmidt

Heinz-Hermann Schmidt kann sich gut vorstellen, warum die Robinien nicht samt Wurzelwerk beseitigt wurden. »Die Wurzeln verlaufen meterlang in alle Richtungen. Die Erde aufzugraben, wäre eine aufwendige und teure Angelegenheit gewesen, die man sich bei der Stadt wohl sparen wollte.« Generell hätten die Anwohner im Heinstättenweg das Gefühl, dass ihre Straße bei der Grünpflege vernachlässigt werde.

»Überall ist Unkraut, Disteln wachsen bis zu anderthalb Meter hoch. Wir Bürger halten unsere Gärten doch auch in Schuss, da können wir das doch auch von der Stadt erwarten«, sagt Gudrun Hesse-Kaminski (61).
Die Stadt war für eine Stellungnahme gestern nicht zu erreichen.

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