Kriminelle Asylbewerber aus Herford ins Ruhrgebiet gebracht
Problem verlagert

Herford (WB). Die zehn kriminellen Asylbewerber, die in den vergangenen drei Wochen in Herford mit zahlreichen Straftaten aufgefallen waren, haben Ostwestfalen-Lippe  am Mittwoch verlassen. Die Bezirksregierung Arnsberg, die landesweit für Flüchtlinge zuständig ist, wies die Nordafrikaner den Städten Krefeld, Mühlheim, Dortmund und Wuppertal zu.

Donnerstag, 09.10.2014, 17:00 Uhr aktualisiert: 09.10.2014, 18:27 Uhr
Kriminelle Asylbewerber aus Herford ins Ruhrgebiet gebracht : Problem verlagert
André Niederée, Geschäftsführer des Sicherheitsdienstes HNR, vor der Notunterkunft: Seine Mitarbeiter evakuierten das Haus wegen Rauchs.

Die Männer gehörten zu 85 Flüchtlingen aus der Herforder Notunterkunft, die am Mittwoch auf Städte in NRW verteilt wurden. Dafür wurden am Abend 100 neue Flüchtlinge in Herford erwartet.

Brandgeruch: Notunterkunft evakuiert

In der Nacht zum Mittwoch musste der Sicherheitsdienst HNR die Herforder Notunterkunft wegen Brandgeruchs evakuieren. Die Kripo ermittelte, dass sich ein Nordafrikaner (18) und zwei weitere Asylbewerber tätowieren wollten. Dazu hatte sie eine Plastikflasche angezündet, deren Kunststoff sie sich auf die Haut tropfen lassen wollten.

Als Sicherheitskräfte erschienen, versteckte der 18-Jährige die Flasche im Bad in der Gastherme. Dort wurde sie von Feuerwehrleuten entdeckt, die annahmen, es habe jemand die Gastherme anzünden wollen. Polizisten nahmen den 18-Jährigen deshalb vorübergehend fest.

Innenminister will sich einen Überblick verschaffen

In Nordrhein-Westfalen gibt es inzwischen 21 kurzfristig eingerichtete Notunterkünfte des Landes, in denen neu eingetroffene Flüchtlinge für ein paar Tage unterkommen, bevor sie auf Städte verteilt werden. Allein die Kommunen in Ostwestfalen-Lippe bekommen in diesem Jahr 37 Prozent mehr Flüchtlinge zugewiesen als noch vor zwei Jahren. Die Polizeibehörden sind angewiesen, alle Vorkommnisse, bei denen Bewohner oder Mitarbeiter von Notunterkünften eine Rolle spielen, dem Landeskriminalamt zu melden. So will sich NRW-Innenminister Ralf Jäger einen Überblick verschaffen.

Kommentare

Sebastian  schrieb: 10.08.2015 09:53
Unser Staat ist krank!
Ich verstehe nicht warum man diese Leute nicht SOFORT abschiebt und mit einem dauerhaften EINREISEVERBOT belegt.

Schon mal überlegt was das kostet, nicht nur die Schäden die diese Leute anrichten sondern auch sie hier zu versorgen. Und was die Prognose für die Zukunft angeht...

Denkt unser Staat auch mal an zukünftige potenzielle Opfer dieser Leute, also an uns?



Thomas Goldstein  schrieb: 20.07.2015 11:32
Willkommenskultur?
@obige Verweisung

Ist es nun für jeden 'Flüchtling' ein Freifahrtschein, mangels gebührlichen Empfanges, kriminelle Handlungen vorzunehmen?
Lipperland  schrieb: 11.10.2014 11:37
mangelnde Willkommenskultur
Gibt es denn in HF keine Willkommenskultur? In Detmold läuft das ganz anders, dort bringen Hunderte Leute Spielzeug für die Kinder und feiern ein Willkommensfest für die Einwanderer.
UweSperlich  schrieb: 10.10.2014 07:13
Überblick verschaffen.
Warum nach Krefeld, Mühlheim, Dortmund und Wuppertal und nicht in die Heimatlaender?
Das kostet alles unsere Steuergelder, Ja sorry nichts gegen Hilfe aber kriminelle Fluechtlinge gehoeren nicht hier her und brauchen wohl auch keine Hilf.
4 Kommentare
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