Stadt Herford muss 74 Asylbewerber unterbringen
Wohin mit dem Container-Dorf?

Herford (WB). In der Stadt Herford wird derzeit fieberhaft nach einem geeigneten Standort gesucht, auf dem das Container-Dorf für 60 Flüchtlinge entstehen kann. Eine versiegelte Fläche von 1500 bis 2000 Quadratmetern werde benötigt, erklärte Baudezernent Dr. Peter Böhm.

Donnerstag, 08.01.2015, 07:40 Uhr aktualisiert: 08.01.2015, 07:43 Uhr
Stadt Herford muss 74 Asylbewerber unterbringen : Wohin mit dem Container-Dorf?
Das ehemalige Corsmann-Gelände an der Salzufler Straße böte sich als Standort für das Container-Dorf an. Foto: Moritz Winde

Da die Nachfrage nach Wohncontainern aufgrund der Flüchtlingslage hoch sei, rechnet die Stadtverwaltung mit Wartezeiten. Nach dem Zuzug von 125 Flüchtlingen im vergangenen Jahr, muss die Stadt in den ersten Wochen des neuen Jahres 74 weitere Asylbewerber aufnehmen. Da aus Sicht von Dezernent Manfred Schürkamp nicht genügend Wohnraum zur Verfügung steht, hat die Verwaltungsspitze um Bürgermeister Tim Kähler entschieden, Wohncontainer anzumieten.

Kritik kommt von der CDU. Fraktionschef Wolfgang Rußkamp spricht von einer Fehlentscheidung. »Es hätte aus unserer Sicht Alternativen gegeben«, so Rußkamp. Für die SPD ist der Schritt der Verwaltung ohne Alternative. »Wir müssen den Mitarbeitern schon vertrauen, wenn sie erklären, dass sie alle anderen Möglichkeiten geprüft haben. Klar ist für uns aber auch, ein Container-Dorf kann nur eine Übergangslösung sein«, sagte SPD-Fraktionschef Horst Heining.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Donnerstagsausgabe des WESTFALEN-BLATTES. Lokalausgabe Herford.

Kommentare

Michael Schönow  schrieb: 08.01.2015 09:01
wie
wäre es auf dem Martagelände, vor dem Rathaus, wo die Poltiker wohnen, bei den Grünen und SEDler, zur Zeit die Linke genannt und beim Bürgermeiser.
1 Kommentare
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