Di., 30.08.2016

Prügel-Affäre vor Gericht Polizist rechtfertigt Pfefferspray-Einsatz gegen Autofahrer

Der Herforder Polizist berät siocvh mit seinem Anwalt.

Der Herforder Polizist berät siocvh mit seinem Anwalt. Foto: Moritz Winde

Herford (dpa). Im  Prozess um einen Pfefferspray-Einsatz gegen einen Autofahrer hat der angeklagte Polizist sein Vorgehen verteidigt. Er habe in einer bedrohlichen Situation die Kontrolle behalten wollen, sagte der 40-Jährige am Dienstag vor dem Amtsgericht Herford.

Der Polizist soll vor mehr als zwei Jahren einen Fahrer bei einer Verkehrkontrolle in Herford grundlos geschlagen und mit Pfefferspray attackiert haben.

In seiner Aussage schilderte er detailliert die aus dem Ruder geratene Situation anhand eines Videos. Es zeigt eine Rangelei, in deren Verlauf der Beamte dem Fahrer mit Pfefferspray nachsetzt. Es habe der Verdacht bestanden, dass der Autofahrer eine Straftat verdecken wollte und daher ihn und seine Kollegen angreifen könnte, sagte der Polizist.

Zudem hätte sich der Autofahrer abschätzig verhalten und in dem Handgemenge selbst zugeschlagen. Deshalb hatte der Polizist später sogar Schmerzensgeld verlangt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm daher auch Verfolgung Unschuldiger vor.

Lesen Sie mehr zum Thema am Mittwoch, 31. August, im WESTFALEN-BLATT.

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