Google-Wettbewerb: Umweltverein für bestes Projekt aus NRW ausgezeichnet
Herforder mit »Save Nemo« erfolgreich

Herford (WB/pjs). Der Umwelt- und Tierschutzverein »Save Nemo« aus Herford ist bei der Google Impact Challenge 2018 als bestes Projekt aus Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet worden. Bei der öffentlichen Abstimmung in der Kategorie »Lokales Projekt« erhielt »Save Nemo« die zweitmeisten Stimmen bundesweit.

Dienstag, 12.06.2018, 00:00 Uhr aktualisiert: 12.06.2018, 14:20 Uhr
Vereinsvorsitzender Diemo Niemann (rechts) und Unterstützer Ralf Kaireit freuen sich über den Erfolg beim Google-Wettbewerb. Foto: Peter Schelberg
Vereinsvorsitzender Diemo Niemann (rechts) und Unterstützer Ralf Kaireit freuen sich über den Erfolg beim Google-Wettbewerb.

Ziel des Wettbewerbs: die Welt mit Technologie etwas besser machen

»Diese Auszeichnung ist für uns ein Ansporn, unseren eingeschlagenen Weg mit noch mehr Leidenschaft und Energie fortzusetzen«, sagte Diemo Niemann, Vorstandvorsitzender des Vereins, nach der Preisverleihung in Berlin. Google unterstützt mit dem Wettbewerb Ideen, die die Welt mit Hilfe von Technologie etwas besser machen können.

»Save Nemo« will Zerstörung von Korallenriffen verhindern

Ziel von »Save Nemo« ist es, die weltweite Zerstörung der Korallenriffe durch unkontrolliertes Ankern zu verhindern. Dazu haben die Herforder »Mooring«-Ankerpunkte entwickelt, von denen bereits 300 in Asien gesetzt wurden: An diesen im Meer neben Korallenriffen versenkten Betonblöcken können Tauch- und Schnorchelboote festmachen, ohne Anker werfen zu müssen.

Ankerpunkte sollen digital vernetzt werden

Zudem hat »Save Nemo« eine smarte digitale Unterwasser-Wetterstation entwickelt, mit der Daten zur Meerwasserverschmutzung gesammelt und ausgewertet werden können. »Mit dem Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro wollen wir die Ankerpunkte digital vernetzen«, erklärte Diemo Niemann. Ziel sei es zudem, mit Hilfe weiterer Spender noch 2018 eine zweistellige Zahl von »Moorings« im Meer vor Indonesien zu verankern.

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