Ende 2019 soll der Neubau fertig sein – 135 Zimmer und ein neues Design-Konzept – mit Video
Erster Spatenstich für Intercity-Hotel

Herford (WB). »Was lange währt, wird endlich gut...«: Mit diesen Worten kommentierte Bürgermeister Tim Kähler gestern Morgen  den ersehnten ersten Spatenstich für den Hotel-Neubau im Marta-Viertel, an den viele zuletzt schon nicht mehr geglaubt hatten.

Dienstag, 19.06.2018, 03:30 Uhr
Jetzt geht’s los (von links): Architekt Karsten Monke, Marco Lorenz (Tappe-Holding), Bauleiter Ralf Steinmeier, Bürgermeister Tim Kähler sowie Dr. Björn Hackert und Annette Driesen (beide Fidelis Hospitality GmbH) starten den Erdaushub. Foto: Peter Schelberg
Jetzt geht’s los (von links): Architekt Karsten Monke, Marco Lorenz (Tappe-Holding), Bauleiter Ralf Steinmeier, Bürgermeister Tim Kähler sowie Dr. Björn Hackert und Annette Driesen (beide Fidelis Hospitality GmbH) starten den Erdaushub. Foto: Peter Schelberg

Über die Hotel Marta-Viertel GmbH investiert die Herforder Tappe-Holding nach Worten ihres Prokuristen Marco Lorenz »einen deutlichen zweistelligen Millionenbetrag« in das Projekt: »Wir wollen den Neubau Ende 2019 übergeben.« Franchisepartner ist die Fidelis Hospitality GmbH, die das künftige Intercity-Hotel der renommierten Steigenberger-Gruppe betreiben will.

Der erste Bagger steht einsatzbereit auf dem Areal zwischen Goebenstraße, Luisenstraße, Parkhaus Am Bahndamm und Elsbachhaus: Hier werden Bauleiter Ralf Steinmeier und sein Team zunächst mit den Erdarbeiten und Entwässerungsarbeiten starten und Betonierungsarbeiten an der Grenze zum Parkhaus ausführen. Zuvor wird das Gelände auch auf Blindgänger untersucht.

Durchschnittlich 1,80 Meter sollen ausgehoben werden, bis gewachsener Boden zur Gründung des fünfgeschossigen Hotels erreicht wird. Erste Beton-Elemente für den Fertigteilbau (135 Zimmer) sollen ab September montiert werden.

»Ich bin sehr zufrieden«, sagte Bürgermeister Kähler: »Schließlich gibt es seit 15 Jahren die Idee, ein entsprechendes Hotel in der Stadt zu bauen.« Er dankte allen, »die dieses Projekt mit Enthusiasmus und Ausdauer betrieben haben – es war ja nicht unbedingt ein Selbstläufer«.

Architekt Karsten Monke, der die Steigenberger-Gruppe für das Projekt gewinnen konnte, und der Investor hätten mit der Stadt gute und flexible Lösungen gefunden. »Wir haben viele Gespräche geführt, aber immer gesagt: Das klappt! Hier zahlt sich auch mal aus, dass man ins Gelingen verliebt war.« Das sieht auch Monke so: »Manchmal muss man 15 Jahre warten – und dann geht es plötzlich los«, sagte er.

Herford ist neben Duisburg und Braunschweig einer der ersten Standorte, an denen das vom Mailänder Architekten Matteo Thun entwickelte Design-Konzept der »Intercity-Hotel«-Marke realisiert wird. »Das wird super: Wir haben innen das neue Design und unsere Gäste können auf das Marta schauen«, ist Dr. Björn Hackert (Intercity-Hotel) überzeugt: »Das ist eine verdammt gute Kombination.«

Nach der Zielgruppe befragt, verwies er auf eine enge Abstimmung mit dem Stadtmarketing: »Das Thema Kunst und Marta wird eine große Rolle spielen. Wir sind aber auch schon von vielen Firmen angesprochen worden, die ihre Geschäftspartner gern direkt in Herford unterbringen und nicht auf umliegende Städte ausweichen möchten – es wird also eine bunte Mischung aus Geschäfts- und Freizeitreisenden werden.«

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