So., 20.01.2019

Warsteiner-Manager aus Herford tauscht in RTL-Doku Anzug gegen Blaumann Undercover-Boss stemmt Bier-Fässer

Als »Stefan« arbeitet sich Top-Manager Christian Gieselmann (vorn) undercover durch die unterschiedlichen Berufe des Unternehmens.

Als »Stefan« arbeitet sich Top-Manager Christian Gieselmann (vorn) undercover durch die unterschiedlichen Berufe des Unternehmens. Foto: RTL

Herford (WB). Normalerweise ist Christian Gieselmann Geschäftsführer der Warsteiner Gruppe. Sein Fokus richtet sich primär auf Finanzen, Vertrieb und Marketing. Mit Bierfässern, Zapfhähnen oder Hopfen kommt der aus Herford stammende Top-Manager sonst eher weniger in Berührung. An diesem Montag, 21. Januar, um 20.15 Uhr ist Gieselmann undercover als »Stefan« bei RTL zu sehen.

Dabei gibt er einem Millionenpublikum die Chance, hinter die Kulissen des Familienunternehmens zu blicken. Für das Erfolgsformat »Undercover Boss« hat der 47-Jährige Anzug gegen Blaumann getauscht. Als »Stefan« arbeitete er sich durch die unterschiedlichsten Berufe des Unternehmens und erlebte das Biergeschäft als echtes Handwerk von der Pike Dabei stieß Gieselmann auch an seine körperlichen Grenzen.

Fatsuit und grau gefärbte Haare zur Tarnung

Nur wenige Monate nach seinem Start bei der Warsteiner Gruppe, die 2007 die Herforder Brauerei übernommen hatte, stellte sich Gieselmann einer ganz besonderen Herausforderung: Er ging als vermeintlicher Kandidat einer fiktiven TV-Show undercover in »sein« Unternehmen. Zur Tarnung bekam er einen Fatsuit, der ihn 20 Kilo dicker erscheinen ließ, grau gefärbte Haare, einen Bart und ein legeres Outfit. In der 90-minütigen Spezial-Folge absolvierte der Undercover Boss mehr Einsätze als jemals zuvor.

Als Bierfahrer und Erntehelfer im Einsatz

Am Firmensitz in Warstein arbeitete er in der Brauerei, im Besucherzentrum Warsteiner Welt sowie auf der Warsteiner Internationalen Montgolfiade, dem größten jährlich stattfindenden Ballonfestival Europas. Außerdem arbeitete »Stefan« als Bierfahrer im Direktvertrieb der König Ludwig Schlossbrauerei in Bayern und gab sich als Erntehelfer auf einem Hopfenhof in der Hallertau.

Schwere Fässer durch Kellerluken gewuchtet

Gieselmann übt einen klassischen Bürojob aus – körperliche Anstrengungen gehören nicht dazu. Doch bei seinem Undercover- Einsatz reizte ihn genau das. »Ich wollte mit anpacken, mir die Hände im wahrsten Sinne des Wortes schmutzig machen und unser Geschäft von der Pike aus erleben. Ganz wichtig war mir, ungeschminktes Feedback auf Augenhöhe zu sammeln. Reden, Zuhören und Zugucken ist Eins, Anpacken ist etwas Anderes. Frühes Aufstehen bin ich in meinem Job gewohnt. Aber die harte körperliche Arbeit, Bierfässer mit über 60 Kilogramm durch engste Kellerluken zu wuchten oder in der Nachtschicht Flaschen von Hand unter Zeitdruck zu sortieren, ist eine echte Herausforderung.«

Sein Einsatz habe sich gelohnt: »Es war sehr wertvoll, Arbeitsprozesse selbst zu erleben, Optimierungsmöglichkeiten aufzudecken und die Kollegen ganz anders kennenzulernen.« Jetzt wünsche er sich, »dass alle Kollegen seinen Einsatz als klares Zeichen sehen, wie wir uns Führung, Kultur und Miteinander in einem modernen Familienunternehmen vorstellen: wahrhaftig, willensstark, weitblickend und weltoffen«.

Kommentare

wurde

und werden diese SOAPS alle mit einer verdeckten Kamera gemacht oder mit einem kompletten Filmteam, damit alle wissen, was da los ist.? Oder soll der Bierumsatz angetachelt werden????

1 Kommentare

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