Mi., 13.02.2019

Stadttheater: Das Programm für die nächste Saison steht Das Spiel geht weiter

Aufgepasst! Aus der Krimiserie Wilsberg sind Heinrich Schafmeister (links) und Leonard Lansink bekannt. In der Komödie »Kunst« sind sie in der kommenden Spielzeit in Herford zu erleben. Schafmeister kommt sogar ein zweites Mal – mit »Sonny Boys«.

Aufgepasst! Aus der Krimiserie Wilsberg sind Heinrich Schafmeister (links) und Leonard Lansink bekannt. In der Komödie »Kunst« sind sie in der kommenden Spielzeit in Herford zu erleben. Schafmeister kommt sogar ein zweites Mal – mit »Sonny Boys«. Foto: Jürgen Frahm

Von Hartmut Horstmann

Herford (WB). Die Spur Heinrich Schafmeisters verliert sich in Bielefeld. In der Stadt, die es angeblich nicht gibt, tauchte er in der Serie Wilsberg unter. Doch er lebt weiter – und zwar in der kommenden Theatersaison in Herford.

70 bis 80 Aufführungen

Lange bevor zum Anfang einer Saison der erste Vorhang fällt, müssen die eingekauften Stücke unter Dach und Fach sein. Auf 70 bis 80 Termine beziffert Theaterleiter Karl-Heinz Rohlf die Veranstaltungen der im Herbst beginnenden Spielzeit.

Keine Frage, dass sich auch der eine oder andere Prominente die Ehre gibt. So wirken an der Aufführung von »Kunst« (22. Februar 2020) gleich zwei Wilsberg-Darsteller mit: der Chef persönlich in Gestalt von Leonard Lansink und besagter Heinrich Schafmeister. In der Serie war er als Manfred Höch der Wilsberg-Freund, der nie so recht zum Ziel kam. Wegen einer Versetzung nach Bielefeld verschwand er schließlich ganz aus dem Wilsberg-Universum.

Zwei Mal Heinrich Schafmeister

Dass es ihn noch gibt, wird er in Herford in der kommenden Saison gleich zwei Mal zeigen. Neben »Kunst« ist er auch in der Komödie »Sonny Boys« (19. April 2020) zu erleben. Aufgeführt wird der bekannte Stoff vom Landestheater Detmold, welches Schafmeister als prominenten Gast des Ensembles verpflichtet hat.

Zu einem Abend der Fernsehgesichter wird der 5. Oktober, wenn das Altonaer Theater das Musical »Catch me if you can« spielt. Mit dabei sind unter anderem Ilja Richter und Walter Plathe. Ein weiterer bekannter Darsteller kommt am 19. November: Dominique Horwitz präsentiert seinen musikalischen Abend »Best of Dreigroschenoper 2071«. Und dann ist da noch die Kabarett- und Comedyreihe, in der bekannte Vertreter des Genres zu erleben sind. Hagen Rether und Frank Goosen gehören dazu – ebenso Ingolf Lück und Mathias Richling.

Abonnenten sollen Sicherheit haben

Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie viele Spielzeiten noch im Stadttheater stattfinden werden. Bekanntlich ist der Bau eines Forums für Theater und Konzerte im Gespräch. Derzeit wird eine Machbarkeitsstudie erstellt. Danach muss der Rat entscheiden, ob die Planungen fortgesetzt werden sollen. Und dann muss sich zeigen, ob es Fördermittel gibt.

Die Spielzeit 2019/20 werde auf jeden Fall im Stadttheater stattfinden, so Andreas Kornacki, Geschäftsführer der Kultur gGmbH: »Und wohl auch die Spielzeit 20/21.« Offen ist derzeit, wo das mögliche Forum gebaut werden soll. Geschieht dies nicht am Ort des Stadttheaters, wird es dort laut Kornacki weitere Spielzeiten geben. Abschließend sagt er: »Wir tun alles, um die Abonnenten nicht zu verunsichern.«

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