Komplikationen bei Abriss in Herford – am Montag soll’s auf der Baustelle weitergehen
Schillerbrücke: Arbeiten deutlich teurer

Herford (WB/mor). Gute Nachrichten aus dem Marta-Quartier: Der Abriss der Schillerbrücke soll nach Angaben der Stadt Herford am Montag wieder aufgenommen werden. Das Projekt aber wird deutlich teurer.

Mittwoch, 20.02.2019, 07:17 Uhr aktualisiert: 20.02.2019, 07:20 Uhr
Seit Wochen ruht die Baustelle. Erst wenn das Schiller (Gebäude links) stabilisiert ist, kann die Brücke abgerissen werden. Foto: Moritz Winde
Seit Wochen ruht die Baustelle. Erst wenn das Schiller (Gebäude links) stabilisiert ist, kann die Brücke abgerissen werden. Foto: Moritz Winde

Mehrere Wochen herrschte Stillstand auf der Baustelle, weil es zu Komplikationen gekommen war. »Wir haben nicht damit gerechnet, dass der Grund des Schillers nicht trägt«, sagt Uwe Werner, Abteilungsleiter der Bauverwaltung.

Durch die Erschütterungen waren Risse am angrenzenden Gebäude entstanden – das vorläufige Ende der Arbeiten.

Nun geht’s also weiter. »Zunächst muss das zum Teil auf Sand und Torf stehende Schiller stabilisiert werden. Dazu wird Beton unter das Haus gepumpt – sozusagen als Fundament«, sagt Uwe Werner. Erst wenn das passiert sei, könne mit dem Abbruch der Brücke begonnen werden.

Das gesperrte Bauwerk – Fußgänger und Radler können die Aa über eine Behelfsbrücke überqueren – muss erneuert werden, weil es marode ist.

Durch die nicht einkalkulierten Arbeiten wird das 1,5-Millionen-Euro-Projekt deutlich teurer. Werner: »Wir rechnen mit 400.000 Euro Mehrkosten.« Ob der Zeitplan eingehalten werden kann, ist fraglich. Ende 2019 soll eigentlich alles fertig sein.

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