Mi., 17.04.2019

Interaktiver Gang mit QR-Code durch den Tierpark: Filme informieren über Tierarten Ein Alpaka namens Pia

Tierparkleiter Thorsten Dodt (links) und Jan-Erik Westerwelle zeigen, wie der interaktive Gang funktioniert. Derweil füttert Dodt eines der Alpakas. An sieben Stationen befinden sich QR-Codes, die das Betrachten von Filmen ermöglichen.

Tierparkleiter Thorsten Dodt (links) und Jan-Erik Westerwelle zeigen, wie der interaktive Gang funktioniert. Derweil füttert Dodt eines der Alpakas. An sieben Stationen befinden sich QR-Codes, die das Betrachten von Filmen ermöglichen. Foto: Hartmut Horstmann

Von Hartmut Horstmann

Herford (WB). Was Sie schon immer über ein Alpaka namens Pia wissen wollten: Mit einem QR-Code ist jetzt ein interaktiver Gang durch den Herforder Tierpark möglich. An sieben Orten werden Geschichten zu den Tieren erzählt.

Die Geschichten der Tiere

73.000 Gäste sind im vergangenen Jahr gezählt. worden. Und viele von denen seien Stammgäste und hätten eine Jahreskarte, sagt Leiter Thorsten Dodt. Um den zahlreichen Besuchern etwas Neues zu bieten, was über den bloßen Anblick der Tiere hinausgeht, entstand die Idee, Geschichten zu den Tieren zu erzählen und über Hintergründe zu informieren.

Behilflich auf dem Weg ins digitale Tierpark-Zeitalter waren Gesellschafter Jan-Erik Westerwelle und das Team seiner Firma »e-nnovations«.

Von der Wildkatze bis zum Uhu, vom Nasenbär bis zur Schleiereule: Dies sind vier der sieben Stationen, an denen Tafeln mit QR-Codes zu finden sind. Mit Hilfe eines Tablets oder Smartphones wird das Projekt »Tierpark goes mobile« Wirklichkeit. Es gehe nicht einfach nur darum, Allgemeines über die Tiere zu vermitteln, sagt Tierpark-Leiter Thorsten Dodt, sondern ihm geht es um die Tiere des Parks.

Jährlich aktualisieren

So sieht der Besucher nach dem Scannen des QR-Codes einen kurzen Film, in dem Dodt zum Beispiel vom Schicksal des Alpakas Pia berichtet. Nach der Geburt verstarb das Muttertier, so dass Pia von den Pflegern per Hand aufgezogen wurde.

Mehrere Monate haben die Akteure am Projekt Digitalisierung gearbeitet. Im Sommer sollen weitere Stationen hinzukommen – wobei das Ende der Fahnenstange noch lange nicht in Sicht ist. »Immerhin haben wir 70 Tierarten«, sagt Thorsten Dodt.

Aus Rücksicht auf die vielen Stammgäste sind die Digitalmacher zudem bestrebt, Filme und Informationen möglichst jährlich zu aktualisieren. »Nicht, dass den Besuchern langweilig wird«, sagt Thorsten Dodt.

Eine Infotafel über den interaktiven Gang befindet sich im Eingangsbereich des Tierparks.

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