Mi., 12.06.2019

Beigeordneter: »Wir haben informiert« Obi-Markt: Böhm weist Kritik zurück

So sah die Baustelle an der Salzufler Straße noch im Februar aus. Mittlerweile sind die Konturen des geplanten Obi-Marktes bereits zu erkennen. Derzeit ruhen die Arbeiten.

So sah die Baustelle an der Salzufler Straße noch im Februar aus. Mittlerweile sind die Konturen des geplanten Obi-Marktes bereits zu erkennen. Derzeit ruhen die Arbeiten. Foto: Moritz Winde

Herford (WB/ram). Die Bauverwaltung weist die Kritik der Schoofs-Gruppe an der Kommunikationspolitik der Stadt entschieden zurück. Die Schoofs-Gruppe, die auf dem ehemaligen Corsmann-Gelände einen Obi-Baumarkt errichten möchte, hatte den schleppenden Verlauf der Bauarbeiten an der Salzufler Straße kritisiert . Zugleich fühlte sich das Unternehmen schlecht informiert.

Die Schoofs-Gruppe hat das 22.000 Quadratmeter große Corsmann-Areal erworben und wollte dort ursprünglich im März 2020 die Eröffnung des Obi-Marktes feiern. Allerdings sollte die Neueröffnung erst erfolgen, wenn die Erneuerung der Salzufler Straße bis zur Wiesestraße fertiggestellt ist.

Laut Bauzeitenplan ist dies erst im Juni 2020 der Fall. Da die Firma Obi Neueröffnungen ausschließlich im März eines Jahres, zu Beginn der Gartensaison, abhält, wird die Neueröffnung des Baumarktes auf März 2021 verschoben.

»Es gab einen regelmäßigen E-Mail-Verkehr«

Die Behauptung der Schoofs-Gruppe, sie sei über den zeitlichen Ablauf der Bauarbeiten an der Salzufler Straße nicht ausreichend informiert gewesen, kann Beigeordneter Dr. Peter Böhm nicht nachvollziehen.

»Es gibt einen E-Mail-Verkehr, der unter anderem belegt, dass wir die Schoofs-Gruppe im April, Juli, August und September 2018 über die Baumaßnahme informiert haben. Zugleich gab es Presseberichte und weitere Informationen an die Schoofs-Gruppe. Die letzte Information unsererseits stammt vom 25. März 2019«, betont Böhm.

Böhm überrascht von Reaktion der Schoofs-Gruppe

Dass die Schoofs-Gruppe dennoch öffentlich erkläre, sie habe »keinerlei weitere Informationen« erhalten, könne er nur so deuten, dass man von eigenen Versäumnissen ablenken wolle.

Und der Beigeordnete wird noch deutlicher: »Als es damals um die Baugenehmigung ging, hat die Schoofs-Gruppe sich regelmäßig bei mir gemeldet. Anstatt jetzt mit haltlosen Vorwürfen an die Öffentlichkeit zu gehen, hätte man mich besser mal angerufen.«

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