Fr., 30.08.2019

Bei Workshop Ideen entwickelt – Standort Hauptschule favorisiert Elverdissen sucht einen Treffpunkt

Wie könnte ein Treffpunkt Elverdissen aussehen? Bürgermeister Tim Kähler (links) schreibt einige Ideen auf.

Wie könnte ein Treffpunkt Elverdissen aussehen? Bürgermeister Tim Kähler (links) schreibt einige Ideen auf. Foto: Bexte

Herford (HK/bex). Elverdissen ist mit mehr als 4000 Einwohnern nach der Kernstadt der größte Stadtteil Herfords. Einen richtigen Treffpunkt, ein Bürgerzentrum oder ein Nachbarschaftscafé gibt es hier aber nicht. Das soll sich ändern.

Etwa 30 Vertreter von Politik, Verwaltung und Verbänden, aber auch einige Bürger in die Grundschule entwickelten gemeinsam Ideen. Die Stadt hatte sich dazu professionelle Hilfe vom Kommunikationsbüro City2Science auf Herford geholt. Geschäftsführerin Dr. Annette Klinkert leitete das »Brainstorming« an. »Als möglicher Standort wurde am häufigsten die ehemalige Hauptschule genannt«, bilanzierte sie.

Ideen können kombiniert werden

Insgesamt schälten sich fünf mögliche Konzepte für einen Elverdisser Treffpunkt heraus: ein klassischer Bürgertreff als Haus für alle Generationen, ein Mehrgenerationenhaus, das von Menschen unterschiedlicher Altersgruppen bewohnt wird und Freizeitmöglichkeiten für den ganzen Ort anbietet, der Ausbau der Turnhalle zu einem Sportzentrum, das aber auch als Quartierstreffpunkt dienen kann, ein offener Jugendtreff sowie ein Kreativzentrum, das den Elverdissern Freizeit- und Kulturangebote macht. »Diese Ideen können natürlich auch kombiniert werden. Das ist kein entweder-oder«, sagt Klinkert.

Bürgermeister Tim Kähler, der sich selbst an der Ideenfindung beteiligte, will die Anregungen aufnehmen. Die Verwaltung werde die Varianten auf ihre Umsetzung hin überprüfen, auch auf mögliche Fördergelder. Bereits am Dienstag, 3. September, wird sich der Sozialausschuss mit dem Thema befassen.

Die Hauptschule Elverdissen ist derzeit an den Kreis Herford vermietet. Sie wird vom Anna-Siemsen-Berufskolleg genutzt. Der Mietvertrag läuft 2022 aus. Dann könnte das Gebäude als Bürgerzentrum genutzt werden.

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