Polizei sucht Zeugen – weiterer Vorfall am frühen Sonntagmorgen
Unbekannte rauben 22-Jährigen aus

Herford (WB). Raubüberfall am Herforder Bahnhof: Am Freitag, gegen 22.30 Uhr, haben zwei Männer einen 20-Jährigen an der Unterführung des Bahnhofs attackiert. Der junge Gütersloher war auf dem Rückweg einer Diskothek, als ihn die Unbekannte ansprachen.

Montag, 27.01.2020, 13:49 Uhr aktualisiert: 27.01.2020, 13:52 Uhr
In der Unterführung des Bahnhofs attackierten zwei Männer einen 22-Jährigen. Foto: Moritz Winde
In der Unterführung des Bahnhofs attackierten zwei Männer einen 22-Jährigen. Foto: Moritz Winde

Sie forderten nach Polizeiangaben die Wertsachen des Mannes. Dieser übergab ihnen sein Handy, Portemonnaie sowie seine Schlüssel. Einer der Täter fügte dem Opfer mit dem Schlüssel eine Verletzung zu. Anschließend konnte der Geschädigte fliehen.

Die Täter werden wie folgt beschrieben: zwei Männer, einer etwa 1,80 Meter groß, der zweite eher 1,75 Meter groß. Beide hatten eine kräftige Statur, trugen dunkle Kapuzenjacken und sprachen mit einem osteuropäischen Akzent. Die Polizei sucht Zeugen zu diesem Raub, die gebeten werden, sich telefonisch unter 05221/8880 zu melden.

Bückeburger schlägt Polizisten

Auch im weiteren Verlauf des Wochenendes gab es rund um die Diskothek Stress, der später auf der Wache darin gipfelte, dass ein 20-Jähriger einen Polizisten verletzte: Eine Gruppe junger Männer hatte sich aggressiv und beleidigend am frühen Sonntagmorgen der Festnahme wiedersetzt.

Die Polizisten waren zu einem Einsatz auf den Parkplatz einer Diskothek an der Bünder Straße in Herford gerufen worden. Dort kam es laut Polizeibericht zu Streit zwischen einem aggressiven und offensichtlich alkoholisierten 20 Jahre alten Mann aus Bückeburg und dem Einlasspersonal.

Zusammen mit seinen beiden Freunden zeigte er stark aggressives Verhalten. Die Gruppe wurde aufgrund des anhaltenden Widerstands auf die Polizeiwache gebracht. Dabei ging der Mann die Beamten so an, dass ein Polizist leicht verletzt wurde. Der junge Mann muss mit einem Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

Kommentare

Antoine Schuermann  schrieb: 27.01.2020 23:42
Unbekannte rauben 2 2 jährigen aus
Dieses ist in Deutschland möglich, weil man hier, selbst wenn man erwischt wird, nichts durch den Rechtsstaat zu befürchten hat. Nur als Autofahrer, wo der Staat fröhlich mit abkassiert, da sind die Strafen im Verhältnis zu diesen vorsätzlichen Straftaten viel zu hoch. Werden sie erwischt die Täter erwartet sie maximal 6 Monate auf Bewährung. Als Verkehrssünder gibt's Du bei einer roten Ampel schon Deinen Schein für einen Monat ab und wirst in Deinem Alltag (Arbeitsweg, Kinder, Einkäufe usw.) eingeschränkt und bestraft. Die mit ihrer Bewährung leben ihr Leben, auf wessen Kosten und Unterstützung ganz normal weiter. Wir brauchen härtere Gesetze, die dann auch durch gesetzt werden.
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