Mo., 23.03.2020

Sparkasse Herford bietet persönliche Dienstleistungen vorerst nur noch an sieben Standorten Telefontermin statt Filialbesuch

Die Sparkasse Herford bietet persönliche Dienstleistungen wegen der Corona-Krise vorerst nur noch in sieben Filialen an.

Die Sparkasse Herford bietet persönliche Dienstleistungen wegen der Corona-Krise vorerst nur noch in sieben Filialen an. Foto: dpa

Herford (WB). Im Kampf gegen das Coronavirus verschärft die Sparkasse Herford noch einmal die Schutzmaßnahmen. Persönliche Dienstleistungen werden ab sofort nur noch an sieben Standorten angeboten und können nur noch bei besonders dringenden und nicht aufschiebbaren Angelegenheiten in Anspruch genommen werden.

Zu den sieben Standorten gehören:

Filiale Herford, Auf der Freiheit 20 Filiale Bünde, Eschstraße 37 Filiale Ennigloh, Hauptstraße 24 Filiale Löhne, Lübbecker Straße 2 Filiale Vlotho, Poststraße 1 Fililale Kirchlengern, Holzmeiers Hof 5 Filiale Enger, Mathildenstraße 15

Die Auswahl der Filialen sei auf der Basis der baulichen Gegebenheiten erfolgt: „Dort stehen Kassenbereiche zur Verfügung, bei denen Kunden und Mitarbeiter durch Glasscheiben voneinander getrennt und damit besonders geschützt sind“, erklärt Peter Becker, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Herford.

Alle Filialen und Abteilungen blieben aber weiter besetzt. „Wir schließen die Türen nur für den allgemeinen Kundenverkehr, halten aber den Geschäftsbetrieb weiterhin aufrecht. Unsere Mitarbeiter sind telefonisch oder per E-Mail im Rahmen der bisherigen Öffnungszeiten erreichbar“, stellt Becker klar. Grundsätzlich gelte das Motto: Telefontermin vor Filialbesuch.

Ansturm auf Krisen-Hilfsprogramme

Für die Bargeldversorgung und den Kontoservice stehen die Geldautomaten und SB-Geräte wie gewohnt zur Verfügung. Überweisungsaufträge können weiterhin in die Briefkästen der Sparkassen-Filialen eingeworfen werden.

Derweil wappnet sich die Sparkasse für einen Ansturm auf die Krisen-Hilfsprogramme für Unternehmen, Gründer und Freiberufler. „Wir rechnen mit vielen Hundert Anfragen“, sagt Horst Prüßmeier, der im Vorstand der Sparkasse Herford für das Kundengeschäft verantwortlich ist.

Seit dieser Woche sind Anträge aus der ersten Phase des Hilfspakets der Bundesregierung über die Sparkassen möglich. Schon jetzt stehen die Telefone nicht still. Man werde die Hilfe schnell und verantwortungsvoll bereitstellen, verspricht Prüßmeier.

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